120 Rekrutinnen und Rekruten stehen nicht mehr unter Quarantäne

Die Armee hat die Quarantäne für rund 120 Rekrutinnen und Rekruten in der Kaserne Emmen nach einer Meningitis-Infektion wieder aufgehoben. Der erkrankte Rekrut konnte die Intensivstation verlassen, wird aber weiterhin medizinisch betreut.

Dass die Rekrutinnen und Rekruten ihren Wochenendurlaub nun nachholen können, wurde in Rücksprache mit der Ärzteschaft entschieden, wie Armeesprecher Mathias Volken am Montagnachmittag auf Anfrage von Keystone-SDA mitteilte.
Die Kameradinnen und Kameraden des erkrankten Rekruten wurden während des Wochenendes prophylaktisch mit Antibiotika behandelt. Sie durften am Samstag nicht in den Wochenendurlaub, um weitere Ansteckungen einzugrenzen.
Bei den Armeeangehörigen seien keine weiteren Infektionen festgestellt worden, sagte Volken. Die Quarantäne sei deshalb in Absprache mit Ärzten und Spezialisten am Sonntagabend aufgehoben worden.
In der Schweiz treten jährlich rund 60 Fälle schwerer bakterieller Meningitis auf, schrieb die Armee. Die Krankheit wird meist durch Tröpfcheninfektion bei engem Kontakt übertragen.




