Ein Toter: Engelberg-Gondel wurde im September letztmals revidiert

Am Mittwoch stürzte im Skigebiet Engelberg-Titlis eine Gondel ab. Eine Person hat dabei ihr Leben verloren. Die Bahn wurde letztmals im September revidiert.
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Das Wichtigste in Kürze
- Am Mittwochvormittag ist im Skigebiet Engelberg-Titlis eine Gondel abgestürzt.
- Eine Person hat dabei ihr Leben verloren. Die Gondel hatte sich mehrfach überschlagen.
- Die Bahn sei technisch im neusten Zustand gewesen, so die Titlis-Bergbahnen.
Am Mittwoch gegen 11 Uhr ist im Skigebiet Engelberg-Titlis eine Gondel abgestürzt. Es lief ein Grosseinsatz, auch die Rega und Care-Teams waren vor Ort.

Um 15 Uhr informierte die Polizei und kurz danach die Titlis Bergbahnen die Medien.
Dabei bestätigte sich: Eine Person hat beim Unfall ihr Leben verloren. Eine Gondel der Anlage «Titlis Xpress» ist kurz nach der Mittelstation in Richtung Schlächtismatt abgestürzt und hat sich mehrmals überschlagen.

In der Gondel hätten sich keine weiteren Personen befunden.
Der Betrieb der Bahn wurde daraufhin eingestellt und die Personen in den anderen Gondeln evakuiert. Das betraf 100 bis 200 Personen.
Bahn im September 2025 revidiert
Die Evakuierung ist am Mittwochnachmittag noch im Gange, insbesondere im oberen Bereich der Anlage.
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Die Bergbahn-Verantwortlichen zeigen sich sehr betroffen und erklären, dass die Bahn im September 2025 letztmals revidiert wurde und somit technisch auf dem neusten Stand sei.
Die Entwicklungen zum Gondelabsturz im Nau.ch-Ticker:
15.45: Für ihn sei das aus heiterem Himmel gekommen, so Norbert Patt. «Für uns war das Unvorstellbar.» Nun sei es wichtig, die betroffene Familie auch entsprechend unterstützen zu können, so der Bergbahnen-CEO.

15.44: Ob es einen Windalarm gegeben habe, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Jedenfalls würden alle betroffenen Skifahrer ihr Geld zurück erhalten, so Patt.
15.43: «Für mich ist es unvorstellbar, dass sich eine Gondel aus dem Seil ausreisst. Trotzdem ist es passiert», sagte Patt auf eine Frage der Journalisten. Die Untersuchung solle nun aufzeigen, was der Auslöser gewesen sei.
«Auf technisch neustem Stand»
15.38: Die Bahn wurde 2014/15 gebaut und plangemäss im September 2025 zum letzten mal revidiert, so Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen vor den Medien.
«Die Bahn ist technisch im neusten Zustand gewesen.»

15.36: Alle Gondeln seien sofort evakuiert worden. Zirka 100 bis 200 Personen seien betroffen gewesen.
15.32: Sicherheit sei das Wichtigste, so die Verantwortlichen der Bergbahnen. «Wir bedauern das ausserordentlich, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen», sagt Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen.
Man hoffe, sobald als möglich Fakten liefern zu können.
Polizei informierte zum Unglück: Ein Todesopfer

15.01: Wieso die Bahn trotz starker Winde lief, sei Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei Nidwalden auf eine Frage von Nau.ch.

Das Care-Team sei ausgerückt und betreue die Personen vor Ort. Über die Anzahl der Personen vor Ort könne die Polizei keine weiteren Angaben machen.
15.00: Die Medienkonferenz der Kantonspolizei Nidwalden beginnt. Die Gondel habe sich nach dem Absturz mehrfach überschlagen, erläutert die Polizei. Eine Person habe sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Sie sei die einzige Person in der Gondel gewesen, so der Polizei-Sprecher.








