Stadt Luzern

    Luzerner Rinderhalterpaar verweigert vor Gericht Aussagen

    Keystone-SDA
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    Luzern,

    Das Ehepaar, das Rinder unter tierquälerischen Bedingungen gehalten haben soll, hat am Mittwoch die Fragen des Kriminalgerichts Luzern nicht beantwortet.

    Der Prozess vor dem Kriminalgericht soll einen Tag dauern. (Archivaufnahme)
    Der Prozess vor dem Kriminalgericht soll einen Tag dauern. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Der 66-jährige Beschuldigte sagte auf jede Frage des Gerichts: «Keine Aussage». Auch zu den Fotos und Filmen, welche die Zustände in den Ställen zeigen sollten, sagte er nichts. «Das Plädoyer klärt alles», kündigte er an.

    Mit der Zeit enervierte sich der Beschuldigte aber wegen den Fragen, sagte doch das eine oder andere, zog das Gesagte aber wieder mit einem «keine Aussage» wieder zurück. «Langsam koche ich», sagte er einmal. Nur Fragen des Anwalts seiner Frau, die diese entlasteten, beantwortete er.

    Auch die 62-jährigen Frau verweigerte jede Antwort auf die Fragen des Gerichts. Auf eine Frage ihres Anwalts sagte sie, dass sie Familienfrau gewesen und für Umgebungsarbeiten zuständig gewesen sei.

    Kommentare

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Das Veterinäramt hat ja schon oft , die verdreckten und leidenden Tiere angetroffen. Das sollte Beweis genug sein

    User #5486 (nicht angemeldet)

    Das erste Bild trifft wohl nicht ganz zum Vorwurf?

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