Nidwaldner Museum zeigt das Lebenswerk von Augustina Flüeler

Das Nidwaldner Museum zeigt ab dem 7. November im Winkelriedhaus in Stans das Werk der Textilkünstlerin Augustina Flüeler (1899-1992). Die Ausstellung beleuchtet ihr Schaffen als Klosterfrau, Künstlerin und Unternehmerin.

Augustina Flüeler entwickelte im ehemaligen Kapuzinerinnenkloster in Stans Kirchengewänder mit modernen Farben und Formen. Ihre Paramente wurden international bekannt und in zahlreiche Länder exportiert, wie das Nidwaldner Museum in einer Mitteilung schrieb. Zudem führte sie eine Manufaktur und veröffentlichte Bücher über ihr Schaffen.
Die Ausstellung, die ab 7. November und bis 30. Mai 2027 im Winkelriedhaus zu sehen ist, zeigt Stoffe, Gewänder, Entwürfe, Muster und Fotografien aus dem Archiv der Paramentenwerkstätte. Das Nidwaldner Museum übernahm 2017 den Bestand vom Kloster St. Klara.
Für die Ausstellung suchten die Verantwortlichen laut der Mitteilung gemeinsam mit Pfarreien, Klöstern und Museen nach erhaltenen Originalen. Viele Gewänder konnten so wiederentdeckt und ihrem Entstehungszusammenhang zugeordnet werden.
Kabinettausstellung zeigt Schaffen ihres Bruders
Die Ausstellung gibt ferner Einblick in die Technik des Webens und Stickens. Besucherinnen und Besucher können selber gestalterisch tätig werden.
Parallel zur Ausstellung von Augustina Flüeler zeigt eine Kabinettausstellung im Winkelriedhaus Werke ihres Bruders, Anton Flüeler (1898-1960). Er war als Tänzer, Kostüm- und Bühnenbildner in Berlin tätig und später Designer kirchlicher Objekte.
Zum Begleitprogramm der Ausstellung gehören Führungen, Workshops und Veranstaltungen.





