Die Luzerner Kantonalbank bleibt nach neun Monaten auf Rekordkurs

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat die Einnahmen in den ersten neun Monaten gesteigert und mehr verdient. Damit bleibt die Bank auf Rekordkurs.

Von Januar bis September stieg der Geschäftserfolg, der bei Banken als Mass für die operative Leistung gilt, um 8,5 Prozent auf 273,8 Millionen Franken. Der Konzerngewinn rückte um 8,7 Prozent auf 223,3 Millionen Franken vor, wie die LUKB am Freitag mitteilte.
Die Bank hat in allen Ertragspfeilern zugelegt. Der Nettoerfolg aus dem zentralen Zinsengeschäft etwa stieg um 4,3 Prozent auf 361,0 Millionen Franken. Noch deutlicher wuchs das zinsunabhängige Geschäft. Der gesamte Geschäftsertrag legte um 7,7 Prozent auf 555,8 Millionen Franken zu.
Beim Geschäftsaufwand gab es nach neun Monaten ein Plus von 6,6 Prozent auf 555,8 Millionen Franken. Der Personalaufwand wuchs dabei um 6,9 Prozent. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis war mit 45,5 Prozent auf einem weiterhin tiefen Niveau.
Das Mandatsvolumen in der Vermögensverwaltung betrug zum Stichtag 18,53 Milliarden Franken, nach 16,84 Milliarden Franken per Ende 2025. Performancebereinigt sei es um 1,03 Milliarden Franken gewachsen, teilte die LUKB mit. Das Jahresziel von über 1,2 Milliarden Franken liege in Reichweite.
Alle finanziellen Zielgrössen befinden sich in Griffnähe, stellte die LUKB fest. Daher werde der Konzerngewinn voraussichtlich im oberen Drittel der im August 2026 erhöhten Zielbandbreite von 305 bis 320 Millionen Franken zu liegen kommen.
Es freue ihn sehr, die Bank «in diesem hervorragenden Zustand bald in neue Hände legen zu dürfen», erklärte Bankdirektor Daniel Salzmann, der Ende Jahr die LUKB verlässt, im Communiqué.
Anfang 2027 übernimmt Stefan Studer das Zepter, der heute das Privat- und Gewerbekundengeschäft leitet.





