Schwyz

Schwyzer Energieversorger senken Strompreise per 2027

Keystone-SDA Regional
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Schwyz,

Die Schwyzer Energieversorger haben für 2027 Preissenkungen angekündigt. Die Tarife sinken bei der EBS Energie AG um rund 3,8 Prozent und bei der EWS AG um durchschnittlich 3 Prozent.

Die Kundschaft des Energieversorgers EWS zahlt nächstes Jahr im Durchschnitt drei Prozent weniger für den Strom. (Symbolbild)
Die Kundschaft des Energieversorgers EWS zahlt nächstes Jahr im Durchschnitt drei Prozent weniger für den Strom. (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Bei der EWS sinken die Energietarife um 0,3 Rappen pro Kilowattstunde, die Netznutzungstarife um durchschnittlich 0,5 Rappen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ein typischer Vierpersonenhaushalt wird dadurch um rund 37 Franken pro Jahr entlastet.

Als Grund für diese Senkungen nannte EWS unter anderem tiefere Beschaffungskosten. Bei den Netzkosten wirkten sich tiefere Kosten für das Vorliegernetz und die Systemdienstleistungen von Swissgrid aus. Zudem fiel die Abgabe für die Stromreserve des Bundes geringer aus. Einzig der Zuschlag für solidarisierte Kosten über das Übertragungsnetz wurde erhöht.

Auch mit einer verbesserten Prognosegenauigkeit begründete das Unternehmen die tieferen Strompreise. Dies sei trotz einer starken Zunahme von Photovoltaikanlagen im Versorgungsgebiet gelungen.

Gleichzeitig passt EWS die Namen der Stromprodukte an. Grund dafür sind verschärfte Vorgaben des Bundes für die Herkunftsnachweise. So wird beispielsweise aus «EWS Wasserkraft» neu «EWS Naturstrom». Das solle Klarheit schaffen, die Stromqualität bleibe aber unberührt.

Bezirk Schwyz profitiert

Bei der EBS Energie AG sinkt der Strompreis um durchschnittlich 3,8 Prozent oder 1,04 Rappen pro Kilowattstunde, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schrieb. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden entspricht das einer Ersparnis von 52.95 Franken. Auch die EBS führte tiefere Beschaffungskosten, geringere Kosten für das Vorliegenetz und gekürzte öffentliche Abgaben als Gründe an.

Beide Energieversorger behalten die 2025 eingeführten Tarifzeiten für Hochtarif und Niedertarif im Sommerhalbjahr bei. Sie sollen die Nutzung von Solarstrom in den Zeiten mit hoher Produktion fördern.

Das EWS-Versorgungsgebiet umfasst die Bezirke Gersau und Küssnacht, die Gemeinden Ingenbohl, Morschach (Stoos), Oberiberg, Alpthal, Rothenthurm, Steinerberg, Arth (Rigi-Gebiet) sowie die angrenzenden Luzerner Seegemeinden Greppen, Weggis und Vitznau. EBS wiederum versorgt den grössten Teil des Bezirks Schwyz.

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