Sparkasse Schwyz 2025 mit tieferem Jahresgewinn

Die Sparkasse Schwyz AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen um 5,8 Prozent tieferen Jahresgewinn von 3,7 Millionen Franken erzielt. Belastend wirkte insbesondere der Rückgang im Zinsengeschäft, während sich die zinsunabhängigen Erträge positiv entwickelten.

Der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft ging um 17 Prozent auf 20,3 Millionen Franken zurück, wie die Bank am Freitag mitteilte. Als Grund nennt die Bank die starken Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank, welche das Zinsumfeld deutlich verschlechtert hätten.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg dagegen um 8,2 Prozent auf 5,9 Millionen Franken. Die Bank führt den Anstieg auf das Wachstum im Anlage- und Dienstleistungsgeschäft zurück. Auch der Handelserfolg nahm um 12,8 Prozent auf 1,9 Millionen Franken zu. Der Bereich habe von einer positiven Marktentwicklung profitiert.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 6,0 Prozent auf 17,1 Millionen Franken. Die Bank begründet dies unter anderem mit höheren Informatik- und Vertriebskosten, dem Ausbau des Filialnetzes sowie der Schaffung zusätzlicher Stellen im Zusammenhang mit der Markterweiterung.
Der Geschäftserfolg sank um knapp 19 Prozent auf 11,1 Millionen Franken. Der Jahresgewinn resultierte nach Zuweisungen von 6,3 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken.
Den Aktionärinnen und Aktionären soll eine unveränderte Dividende von 17,00 Franken je Namenaktie vorgeschlagen werden.
Für die kommenden Jahre plant die Sparkasse weitere Investitionen in ihre Standorte. Im Frühling 2026 ist der Umbau der Niederlassung in Goldau vorgesehen, ergänzt durch eine neue 24-Stunden-Zone, also ein jederzeit zugänglicher Bereich mit Selbstbedienungsangeboten wie Bancomaten und digitalen Services.
Zudem befindet sich ein weiterer Umbau der Liegenschaft mit Niederlassung in Engelberg in Planung. Die Bank erklärt, damit persönliche Beratung und digitale Angebote weiter kombinieren zu wollen.






