Zentralschweizer Firmen erwarten eine Stabilisierung im 2026

Die Industrie und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ) rechnet für das laufende Jahr mit einer Stabilisierung der Zentralschweizer Wirtschaft nach dem turbulenten Jahr 2025. Beim Fachkräftemangel erwartet die IHZ eine «leichte Entspannung».

In der Industrie mehren sich die Zeichen einer Trendumkehr, zeigte die am Mittwoch veröffentlichte Jahresanalyse der IHZ. So zeige sich die Maschinenindustrie «optimistisch» für die nächsten sechs Monate. Zudem könne eine rasche Erholung der deutschen Wirtschaft zusätzlichen Schub für die Zentralschweizer Wirtschaft bringen. Risiken bleiben ein stärkerer Franken und mögliche neue US-Zölle, so die Industrie- und Handelskammer.
Die Arbeitslosigkeit dürfte laut IHZ 2026 stagnieren, bleibe aber deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt. Der Fachkräftemangel habe sich zwar «leicht entschärft», bleibe jedoch angesichts bevorstehender Pensionierungswellen «herausfordernd».
Die Zentralschweizer Wirtschaft schwankte laut Jahresanalyse 2025 «zwischen positiven und negativen Impulsen». Während die Industrie und der Aussenhandel unter einer «Investitionsflaute» litten, profitierten das Gastgewerbe und der Dienstleistungssektor von einer «robusten inländischen Nachfrage», wie es weiter hiess. Insgesamt, so das IHZ, dürfte die Region leicht stärker gewachsen sein als der Schweizer Durchschnitt.





