Neue Strategie für nachhaltige Arealentwicklung

Die Gemeinde Ebikon erarbeitet bis Ende 2026 eine Strategie, um Liegenschaften und Areale systematisch zu entwickeln und Potenziale gezielt zu nutzen.

Wie die Gemeinde Ebikon berichtet, schafft sie mit einer Immobilien- und Arealentwicklungsstrategie eine Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung ihrer Immobilien und Areale. Gemeinderat und Einwohnerrat messen der Strategie grosse Bedeutung zu.
Das Ziel: Areale und Immobilien sollen systematisch erfasst, bewertet und hinsichtlich ihrer Entwicklungspotenziale analysiert werden. Die Strategie wird voraussichtlich Ende 2026 vorliegen.
Der Gemeinderat und der Einwohnerrat messen der Strategie grosse Bedeutung bei. An der Einwohnerratssession zum Legislaturprogramm 2025 bis 2029 im vergangenen November stimmte das Parlament einem entsprechenden Bemerkungsantrag der SVP-Fraktion grossmehrheitlich zu.
«Potenzial der Liegenschaften und Landreserven gezielt nutzen»
Die Strategie dient künftig als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung und Nutzung der gemeindeeigenen Immobilien, Areale und Landreserven.
Hans-Peter Bienz, Gemeinderat Planung & Bau, erklärt: «Landreserven werden im Hinblick auf ihre Bedeutung für die räumliche Entwicklung, mögliche Verdichtung und Kooperationen geprüft. Damit erhält die Gemeinde ein Instrument, um ihre Flächenreserven vorausschauend zu steuern, Zielkonflikte frühzeitig zu erkennen und langfristige Wertsteigerungs- sowie Ertragspotenziale ak-tiv zu sichern.»
Für ihn ist klar: «Der Gemeinderat will das Potenzial der gemeindeeigenen Liegenschaften und Areale gezielt nutzen. Entwicklungen müssen einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen und nachhaltige Erträge für die Gemeinde sichern.»
Externe Experten unterstützen Strategieentwicklung
Die gemeinderätliche Projektsteuerungsgruppe erhält externe Unterstützung des Strategie- und Organisationsberatungsunternehmens Valion AG. Die Begleitung soll methodische und fachliche Expertise in den Prozess einbringen und unterstützt die strukturierte Erarbeitung der künftigen Entscheidungsgrundlage.
Die Erarbeitung der Strategie erfolgt schrittweise und unter Einbezug der einwohnerrätlichen Kommissionen. Die Projektsteuerungsgruppe stimmt die Ergebnisse laufend mit den Kommissionen ab. Der Gemeinderat behandelt das Strategiedokument im Herbst 2026. Anschliessend gelangt es am 16. Dezember 2026 zur Beratung in den Einwohnerrat.






