Schulanlage Gersag erhält neue LED-Beleuchtung

Der Gemeinderat beantragt 970’000 Franken für neue LED-Leuchten Schulanlage Gersag. Ab Sommer 2026 sollen rund 1700 Lampen ersetzt und Energie gespart werden.

Wie die Gemeinde Emmen mitteilt, soll die Schulanlage Gersag vollständig auf LED-Beleuchtung umgerüstet werden. Der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat dafür einen Kredit von 970’000 Franken. Die Investition senkt den Energieverbrauch deutlich und spart jährlich rund 35’000 Franken Betriebskosten.
Was für viele selbstverständlich ist – hell erleuchtete Klassenzimmer, sichere Korridore und beleuchtete Pausenplätze – basiert im Gersag noch weitgehend auf veralteten Leuchtstoffröhren. Deren Verkauf ist inzwischen verboten.
Ersatz ist kaum mehr erhältlich. «Wir wollen nicht erst reagieren, wenn die Lichter ausgehen», hält der Gemeinderat in seinem Bericht und Antrag fest. «Die Umrüstung ist technisch notwendig und zugleich ein sinnvoller Beitrag zur Energieeffizienz.»
Konkret sollen auf dem gesamten Areal knapp 1700 Leuchten ersetzt oder umgebaut werden. Betroffen sind die Schultrakte A bis D, das Primarschulhaus sowie die alte Gersaghalle. Nicht umgerüstet werden die beiden Provisorien (Trakt E und F) sowie die Schul- und Gemeindebibliothek, da diese mittel- bis langfristig umgenutzt oder zurückgebaut werden sollen.
Weniger Strom, tiefere Kosten
LED-Leuchten benötigen deutlich weniger Energie als herkömmliche Leuchtstoffröhren. Gemäss Berechnungen kann der Stromverbrauch um rund 75 Prozent gesenkt werden. Zusammen mit tieferen Unterhaltskosten ergeben sich jährliche Einsparungen von rund 35’000 Franken, rechnet der Gemeinderat vor.
Die Investitionskosten belaufen sich auf 970’000 Franken. Nach Abzug erwarteter Fördergelder von rund 20’000 Franken liegen die Projektkosten bei 955’000 Franken. Über die gesamte Lebensdauer der Anlagen wird mit einer Amortisationszeit von 20 bis 30 Jahren gerechnet.
Umsetzung ab Sommer 2026
Sofern der Einwohnerrat dem Vorhaben an seiner Sitzung vom 10. März 2026 grünes Licht erteilt, sollen die Arbeiten in den Sommerferien 2026 starten. Die Umrüstung erfolgt etappenweise während der Schulferien bis Herbst 2027, damit der Unterricht möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Mit dem Projekt setzt die Gemeinde einen weiteren Baustein ihrer Energie- und Immobilienstrategie um. Ziel ist es, die gemeindeeigenen Gebäude schrittweise effizienter und nachhaltiger zu betreiben und damit auch langfristig Kosten zu sparen.






