Seetalstrasse Emmen: Gesamtkonzept nimmt Form an

Die Planung für den Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Seetalstrasse geht in die nächste Phase. Jetzt startet der Dialog mit Ansässigen und anderen Gruppen.

Der ESP Seetalstrasse umfasst die Misch- und Arbeitsgebiete entlang der Seetalstrasse zwischen Emmen Dorf und Waldibrücke sowie das Arbeitsgebiet in Rüeggisingen entlang des Flugplatzes.
In diesem Gebiet sind zahlreiche Unternehmen ansässig, die bereits konkrete oder absehbare Entwicklungsabsichten verfolgen. Gleichzeitig stellen die hohe Verkehrsbelastung sowie der Mangel an kurzfristig verfügbaren Flächen Herausforderungen für die Weiterentwicklung dar.
Um die vorhandenen Potenziale koordiniert zu nutzen und Planungssicherheit zu schaffen, haben der Kanton Luzern und die Gemeinde Emmen gemeinsam mit weiteren Projektpartnern im Herbst 2025 die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts für Siedlung und Verkehr gestartet.
Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets langfristig zu stärken und gleichzeitig tragfähige Lösungen für die bestehenden Verkehrsfragen zu entwickeln.
Einbezug der Grundeigentümerschaften und weiterer Akteure
Damit das Konzept die Bedürfnisse vor Ort bestmöglich berücksichtigt, werden verschiedene Anspruchsgruppen schrittweise einbezogen. Dazu gehören Unternehmen, Grundeigentümerschaften, die Landwirtschaft, die Politik sowie weitere lokale Akteure.
Zum Auftakt wurden sie über den aktuellen Planungsstand und das weitere Vorgehen informiert und eingeladen, an einer kurzen Umfrage der Gemeinde Emmen teilzunehmen, wie die Gemeinde Emmen schreibt. Die Rückmeldungen fliessen in die weiteren Arbeiten ein und bilden die Grundlage für den anschliessenden Dialog im sogenannten Echoraum.
Begleitend dazu wurde die Projektwebseite aufgeschaltet. Sie bietet einen Überblick über das Projekt, die Ziele, den Prozess und die nächsten Schritte und wird im weiteren Verlauf laufend aktualisiert. Ein Link zur Webseite ist auf der Webseite der Gemeinde Emmen hinterlegt.
Zentrale Fragen frühzeitig klären
Das Gesamtkonzept Siedlung und Verkehr bildet eine gemeinsame fachliche und planerische Grundlage für die Weiterentwicklung des Gebiets.
Inhalte, die später verbindlich festgelegt werden sollen, werden in die dafür vorgesehenen Planungsinstrumente überführt – beispielsweise im Rahmen einer Teilrevision der Ortsplanung oder über Gestaltungspläne.
Das Konzept unterstützt dabei, zentrale Fragen frühzeitig zu klären und die nachfolgenden Prozesse gezielt vorzubereiten.






