Gemeinderat treibt Wärmeverbund voran

Die Gemeinde Hochdorf will den Wärmeverbund weiterentwickeln. Mit der Amstutz Holzenergie AG soll nun eine gemeinsame Trägerschaft aufgebaut werden.

Wie die Gemeinde Hochdorf berichtet, konkretisiert sie die nächsten Schritte für den Wärmeverbund. Sie leitet zusammen mit der Amstutz Holzenergie AG die nächste Projektphase ein.
Mit der im August 2025 erfolgreich abgeschlossenen Machbarkeitsstudie erhielt das Projekt Wärmeverbund Hochdorf eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung. Die Studie prüfte die technische, wirtschaftliche und organisatorische Machbarkeit eines Wärmeverbundes und wurde anbieterneutral erstellt.
Dabei wurden unter anderem mögliche Organisationsformen für die Realisierung und den Betrieb aufgezeigt. Auf dieser Basis hatte der Gemeinderat beschlossen, eine neue Trägerschaft unter Beteiligung der Gemeinde Hochdorf anzustreben.
Praxispartner gefunden
In den vergangenen Monaten wurden darauf aufbauend vertiefte Abklärungen mit möglichen Praxispartnern vorgenommen. Das Ressort Bau, Verkehr und Umwelt führte gemeinsam mit der Firma e4plus AG verschiedene Gespräche mit potenziellen Partnern.
Gestützt auf die Ergebnisse dieser Gespräche beschloss der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 26. Februar 2026, mit der Amstutz Holzenergie AG aus Emmen die Bildung einer gemeinsamen Trägerschaft zu verfolgen.
«Die Amstutz Holzenergie AG ist wie der Gemeinderat vom Potenzial eines Wärmeverbunds in Hochdorf überzeugt und deshalb ein vielversprechender Partner», erläutert Gemeindepräsident Kurt Zemp den Entscheid.
Das Unternehmen ist regional verankert und verfügt über ausgewiesene Erfahrung in der Realisierung von Energieprojekten in dieser Grössenordnung. Damit wird der Grundstein für eine verlässliche und nachhaltige Wärmeversorgung in den vorgesehenen Gebieten gelegt.
Konzessionsprojekt als nächster Schritt
In einem nächsten Schritt soll ein Vorvertrag abgeschlossen und das Konzessionsprojekt erarbeitet werden.
Der zuständige Gemeinderat Mario Bucher erklärt: «Im Rahmen des Konzessionsprojekts werden zentrale Fragen vertieft geklärt und konkretisiert. Dazu gehören etwa die Nutzung des öffentlichen Grunds, Schlüsselkunden, die genauen Versorgungsgebiete sowie die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Energiequellen wie Abwärme, Seeenergie oder Holzenergie.»
Eine wichtige Rolle spielen auch die gemeindeeigenen Liegenschaften. Sie sollen als Schlüsselkunden an den Wärmeverbund angeschlossen werden. Die Gemeinde wird regelmässig über den weiteren Projektverlauf informieren.






