Baustelle Allmend: Bauphase verändert Schulalltag

In Horw wird das Bauareal des neuen Schulhauses Allmend ab Mitte Januar eingezäunt. Schulwege und Pausenbereiche werden vorübergehend angepasst.

Wie die Gemeinde Horw berichtet, sind die Bagger noch nicht im Einsatz, aber der Baubeginn des neuen Schulhauses Allmend zeichnet sich ab: Die zukünftige Baustelle wird eingezäunt und gesichert. Das hat Auswirkungen auf Schulwege wie auch Infrastruktur.
Der Neubau des Schulhauses Allmend ist ein Horwer Grossprojekt, deshalb sind auch die Vorbereitungen darauf umfangreich: Im Zentrum steht dabei die Sicherheit, denn in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Schulhaus ergeben sich besonders grosse Herausforderungen.
Ab Mitte Januar wird das ganze Areal der Baustelle mit einem Bauzaun umgeben. So können während der Bauphase die Schulkinder das bestehende Schulhaus nicht mehr über den westlichen Haupteingang erreichen. Der rote Sportplatz und der Pausenplatz werden vom Baubetrieb belegt.
Fussgängerbrücke und Verkehrsdienst
Die Sicherheit der Schulwege zum bestehenden Schulhaus Allmend und den Palazzine ist während der gesamten Bauphase gewährleistet. Es wird Umleitungen für zu Fuss Gehende sowie für den Fahrradverkehr geben.
Über die Baustellenzufahrt an der Schulhausstrasse führt eine Fussgängerbrücke, die einen sicheren Übergang zwischen den Palazzine und dem Schulhaus Allmend ermöglicht. Zudem ist zur Sicherung von Baustelle und Zufahrt ein Verkehrsdienst im Einsatz.
Weil der westliche Pausenplatz nicht mehr zugänglich sein wird, dürfen die Schulkinder in den kommenden Jahren während den Pausen auch den öffentlichen Spielplatz Allmend benutzen.
Für den Sportunterricht im Freien, der nicht mehr auf dem roten Sportplatz stattfinden kann, müssen die Schulklassen auf das Schulhaus Hofmatt oder die Sportanlage Seefeld ausweichen. Der Verkehrsgarten wird zwischen Horwerhalle und Schulhaus Zentrum einen neuen Standort erhalten.
Einschränkungen für einen grossen Gewinn
Für Gemeinderätin Astrid David Müller ist unbestritten: «Dieses Bauprojekt mitten im Zentrum wird während der Bauphase mit gewissen Entbehrungen und Unannehmlichkeiten verbunden sein.»
Im Gegenzug erhalte die Gemeinde Horw ein Schulhaus ganz auf der Höhe der Zeit: einen Holzbau mit zukunftsweisender Architektur, flexibel gestaltbaren Raumstrukturen, einer guten Wirtschaftlichkeit sowie hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie.
Wenn die Baubewilligung rechtskräftig ist, werden als Erstes Kanalisationsleitungen umgelegt werden, die heute quer durch den Baubereich verlaufen. Erst dann kann mit dem Aushub begonnen werden. Die Fertigstellung des neuen Primarschulhauses ist auf Ende November 2028 geplant.






