Für Frösche, Kröten und Molche: Teiche im Spitz werden saniert

Zwei Weiher im Gebiet Spitz werden nach 25 Jahren wieder instand gestellt. Sie sollen zu einem wertvollen Lebensraum für Amphibien werden.

2004 wurde die sanierte Autobahn A2 eröffnet. Von diesem Bauvorhaben hatten auch die Amphibien in Horw etwas: Der Kanton grub ihnen als Ersatz-Lebensraum im Gebiet Spitz am Waldrand zwei Weiher.
Doch der Zahn der Zeit bewirkte, dass der obere Weiher schon seit Längerem verlandet ist, und auch der untere Weiher ist seit letztem Jahr undicht, wie die Gemeinde Horw weiter schreibt. Der Wasserspiegel ist zurückgegangen.
Unterschiedliche Gewässertypen für verschiedene Amphibienarten
Nun lässt die Gemeinde die beiden Weiher wieder herrichten. Der Kanton Luzern befürwortet die Sanierung der Weiher und unterstützt diese finanziell. Bereits haben Bagger die Weiher neu ausgehoben.
Für mehr Lichteinfall wurden einige Bäume und Sträucher gerodet. Aufgeschichtete Holz- und Steinhaufen bieten zusätzlichen Lebensraum. Wegen der Bodenverhältnisse und der fehlenden Wasserzufuhr wird es eine künstliche Abdichtung geben.
Es entstehen zwei grössere Weiher, ein mittlerer und zwei kleine. So werden unterschiedliche Gewässertypen geschaffen, die den verschiedenen Ansprüchen der angestrebten Amphibienarten entsprechen.
Was momentan nach einem grossen Eingriff aussehen mag, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft eines wertvollen Lebensraumes: für Erdkröte, Grasfrosch und Bergmolch. Erwünscht wäre auch, wenn sich Geburtshelferkröten, Fadenmolche, Gelbbauchunken hier ansiedeln würden.





