Luzern: Chiara Peyer tritt aus dem Grossen Stadtrat zurück

Die 26-jährige Junggrüne Chiara Peyer gibt ihr Mandat im Grossen Stadtrat der Stadt Luzern ab. Sie will sich künftig auf ihr Studium konzentrieren.

Die 26-Jährige möchte sich künftig stärker auf ihr Studium konzentrieren. Die Jungen Grünen Luzern danken ihr für ihr grosses Engagement und ihren Einsatz für eine feministischere, linkere und jüngere Stadt Luzern.
Chiara Peyer ist seit September 2023 Mitglied des Grossen Stadtrats und vertritt dort die Jungen Grünen Luzern. Nebst ihrem politischen Engagement absolviert sie ein Studium. Um sich diesem in der kommenden Zeit mit der nötigen Aufmerksamkeit widmen zu können, hat sie sich entschieden, ihr Mandat im Grossen Stadtrat abzugeben.
Sie wird an der Ratssitzung vom 22. Oktober verabschiedet werden.
«Der Entscheid ist mir nicht leichtgefallen. Die Arbeit im Grossen Stadtrat war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung und ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Gleichzeitig merke ich, dass ich meinem Studium aktuell mehr Raum geben möchte. Deshalb ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt, das Mandat weiterzugeben», sagt Chiara Peyer.
Die Jungen Grünen Luzern bedauern ihren Rücktritt und bedanken sich herzlich für ihren Einsatz. Während ihrer Zeit im Grossen Stadtrat wirkte Chiara Peyer unter anderem als Co-Fraktionspräsidentin und Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission.
«Chiara hat die Jungen Grünen im Grossen Stadtrat mit viel Engagement vertreten. Mit Vorstössen zu Kulturräumen, besseren Ausbildungsbedingungen für Lernende und ein antirassistisches, feministisches Luzern hat Chiara uns,als auch die Stadt geprägt. Wir danken Chiara für ihr grosses politisches Engagement, sowohl in der Fraktion als auch in der Partei, und wünschen ihr für ihren weiteren Weg viel Erfolg», so Nadja Carver, Co-Präsident*in der Jungen Grünen Luzern.
Für die Jungen Grünen ist der Rücktritt zugleich Ausdruck davon, dass politisches Engagement und persönliche Lebensphasen miteinander vereinbar sein müssen. Gerade für junge Menschen findet politische Arbeit häufig neben Ausbildung, Studium oder Beruf statt. Die Jungen Grünen werden sich deshalb weiterhin dafür einsetzen, dass junge Menschen ihre Perspektiven in die Luzerner Politik einbringen können.
Über die Nachfolge im Grossen Stadtrat wird zu gegebener Zeit informiert.






