Sempach LU: Plastik und Getränkekartons neu im selben Sack sammeln

In Sempach LU können Plastikverpackungen und Getränkekartons neu gemeinsam im RecyBag gesammelt werden. Verkauf und Rückgabe erfolgen beim VOI im Oberstädtli.

Wohin mit leeren Joghurtbechern, Plastikfolien oder Getränkekartons? Mit dem RecyBag steht der Bevölkerung eine praktische Möglichkeit zur Verfügung, verschiedene Plastikverpackungen und Getränkekartons gemeinsam zu sammeln und dem Recycling zuzuführen. Besonders erfreulich: Auch Getränkekartons wie Tetra Paks können damit gesammelt werden.
Was gehört in den RecyBag?
Im RecyBag können verschiedene Kunststoffverpackungen gesammelt werden. Dazu gehören Getränkekartons von Milch, Rahm oder Fruchtsäften (Tetra Pak), Plastikflaschen von Wasch- und Reinigungsmitteln, Shampoo oder Speiseöl sowie Joghurtbecher, Plastikschalen und Verpackungstuben. Ebenfalls gesammelt werden können Plastikfolien, Beutel, Lebensmittelverpackungen sowie Plastiksäcke und Einkaufstaschen.
Die Verpackungen müssen nicht ausgewaschen werden. Es genügt, wenn sie vollständig entleert sind. Was gehört nicht hinein?
PET-Getränkeflaschen gehören weiterhin in die separate PET-Sammlung. Auch Batterien, Elektrogeräte, Styropor und Plastikgegenstände wie Spielzeug dürfen nicht im RecyBag entsorgt werden. Sammeln und zurückgeben – direkt in Sempach
Der VOI im Oberstädtli in Sempach ist sowohl Verkaufs- als auch Sammelstelle für den RecyBag. Die Bevölkerung kann dort die speziellen Sammelsäcke kaufen und gefüllt wieder zurückgeben. Die RecyBags sind in verschiedenen Grössen erhältlich. Ein 17-Liter-Sack kostet gemäss Preisempfehlung Fr. 1.00, ein 35-Liter-Sack Fr. 1.60.
Gemeinsam Ressourcen schonen
Mit der getrennten Sammlung können wertvolle Materialien im Kreislauf gehalten und für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden. Die Stadt Sempach freut sich, wenn möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner dieses Angebot nutzen und damit einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.

Winterquartier für Igel
Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, bereiten sich die Igel auf ihren Winterschlaf vor. Dafür benötigen sie einen geschützten, trockenen und möglichst ungestörten Rückzugsort. Mit einfachen Massnahmen können Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer den stacheligen Gästen helfen, gut durch den Winter zu kommen.
Ein perfekt aufgeräumter Garten bietet Igeln oft nur wenige Versteckmöglichkeiten. Dabei braucht es gar nicht viel, um ihnen ein geeignetes Winterquartier zu schaffen. Ein Haufen aus Ästen und trockenem Laub an einer ruhigen, geschützten Stelle im Garten kann bereits einen wertvollen Unterschlupf bieten.
Auch unter Hecken, Sträuchern oder in dichtem Unterholz finden Igel geeignete Rückzugsorte.
Wer im Herbst nicht alle Blätter zusammenkehrt und verblühte Pflanzen teilweise stehen lässt, tut gleichzeitig vielen anderen Kleintieren und Insekten etwas Gutes.
Besondere Rücksicht ist beim Entfernen von Laub- und Asthaufen geboten. Darin könnten sich bereits Igel einquartiert haben. Solche Haufen sollten deshalb möglichst bis ins Frühjahr ungestört bleiben.
Auch beim Einsatz von Laubbläsern, Fadenmähern und anderen Gartengeräten ist Vorsicht geboten. Mähroboter sollten insbesondere nachts nicht eingesetzt werden, da sie für Igel eine erhebliche Gefahr darstellen können.
Igel sind wichtige Bestandteile unserer heimischen Tierwelt. Sie ernähren sich unter anderem von Käfern, Würmern und anderen Kleintieren. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, auf unnötige Pestizide verzichtet und kleine Durchgänge zwischen Grundstücken ermöglicht, schafft wertvolle Lebensräume.
Die Stadt Sempach lädt die Bevölkerung ein, bei den herbstlichen Gartenarbeiten auch an die tierischen Gartenbewohner zu denken. Denn manchmal ist weniger aufräumen der beste Beitrag zum Naturschutz.
Gratis-Tickets für das Verkehrshaus der Schweiz
Die Stadtverwaltung Sempach stellt Einwohnerinnen und Einwohnern kostenlos zwei Tagestickets für das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zur Verfügung. Mit diesen Tickets erhalten Sie freien Eintritt in das Verkehrshaus mit Museum, die Media World, das Dokumentationszentrum sowie das Hans-Erni-Museum – und das ganz ohne Anstehen.







