Obwalden

Trinkwasserversorgung: Die veraltete Steuerung wird ersetzt

Gemeinde Alpnach
Gemeinde Alpnach

Obwalden,

Ende März ist es zu einem Ausfall der Trinkwasserversorgung im Grossraum Schoried gekommen. Die veraltete Steuerung soll im kommenden Herbst ersetzt werden.

Ausblick auf die Berge in Alpnach.
Ausblick auf die Berge in Alpnach. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Aplnach informiert, kam es in der Nacht von Donnerstag, 26. März auf Freitag, 27. März 2026, infolge eines technischen Defekts zu einer Störung in der Trinkwasserversorgung.

Betroffen war die UV-Anlage im Reservoir «Spitzachen», weshalb die Trinkwasserförderung im Grundwasserpumpwerk Feld vorübergehend eingestellt werden musste.

Gleichzeitig trat ein Daten- beziehungsweise Stromunterbruch bei einem zentralen Schieber auf, der sich unbemerkt in geschlossenem Zustand befand. Durch das Zusammentreffen dieser Ereignisse war die Wasserversorgung ab circa 8.30 Uhr am Freitagmorgen im Gebiet «Ruodertschwand» – «Hostatt» – Schoried sowie in den angrenzenden Gebieten unterbrochen.

Die Ursache liess sich nur schrittweise klären. Zudem stand aus der Quelle «Heiti» zu diesem Zeitpunkt nicht genug Wasser zur Verfügung, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Ereignisse werden detailliert analysiert

Im Verlauf des Freitagvormittags konnte die Wasserversorgung schrittweise wieder hochgefahren und stabilisiert werden. An dieser Stelle ist es dem Verwaltungsrat wichtig festzuhalten, dass die bakteriologische Hygiene des Trinkwassers zu jeder Zeit gewährleistet war.

Der Verwaltungsrat der Wasserversorgung Alpnach bedauert den Vorfall sehr und entschuldigt sich bei den betroffenen Einwohnern für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Gleichzeitig dankt der Verwaltungsrat für das Verständnis.

Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit werden die Ereignisse detailliert analysiert.

Bestehende Steuerung wird ab Herbst 2026 vollständig erneuert

Dem Verwaltungsrat ist bewusst, dass die bestehende Steuerung altersbedingt zunehmend störungsanfällig ist. Sie wird deshalb ab Herbst 2026 vollständig erneuert, dies auch im Zuge mit dem Bauprojekt «Heiti»-Quelle/ Reservoir «Hostatt».

Für den Fall länger andauernder Störungen besteht zudem die Möglichkeit, aus dem Netz der Wasserversorgung Sarnen Wasser zu beziehen, um die Versorgung jederzeit sicherzustellen.

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