Kirchplatz: Provisorische Massnahmen sollen Verkehr beruhigen

Gemeinde Lachen
Gemeinde Lachen

March-Höfe,

Mit einem nächtlichen und sonntäglichen Fahrverbot erprobt die Gemeinde Lachen während der Sommermonate eine einfache Massnahme zur Beruhigung des Kirchplatzes.

Gemeinde & Kirche in Lachen.
Gemeinde & Kirche in Lachen. - Nau.ch / jpix.ch

Wie die Gemeinde Lachen mitteilt, hat der Gemeinderat beschlossen, auf dem Kirchplatz während der Sommermonate provisorisch ein neues Verkehrsregime einzuführen und zu testen. Ziel der Testphase ist es, erste Erfahrungen mit einem in der Nacht möglichst autofreien Kirchplatz zu sammeln und die Auswirkungen auf Verkehr, Bevölkerung sowie Gewerbe zu beurteilen.

Die neue Signalisation gilt ab dem 1. Juli 2026 und wird vorerst provisorisch umgesetzt. Der Wunsch nach einem autofreieren Kirchplatz wurde durch verschiedene Anspruchsgruppen an die Gemeinde herangetragen.

In der Folge prüfte die Tiefbaukommission diverse Lösungsansätze. Der Gemeinderat hat nun einer einfachen und kostengünstigen Testlösung zugestimmt, welche ohne bauliche Grossmassnahmen umgesetzt werden kann.

Einschränkungen während der Sommermonate

Konkret wird die Zufahrt zum Kirchplatz von der Zürcherstrasse her mittels Blumentrögen verengt und signalisiert. Während der Testphase gilt auf dem Kirchplatz von Montag bis Samstag jeweils zwischen 20 Uhr und 5.30 Uhr ein Fahrverbot. An Sonn- und Feiertagen bleibt der Platz während des gesamten Tages für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Die Zufahrt für Anwohnende sowie Anlieferungen an die Betriebe sind von den Verkehrseinschränkungen ausgenommen. Die Wegfahrt vom Kirchplatz sowie vom alten Schulhausplatz erfolgt neu nur noch über die Herrengasse. Damit sollen Wende- und Rückwärtsmanöver vermieden werden.

Auf eine Verkehrsführung mit Gegenverkehr in der Herrengasse wird verzichtet, da dies sicherheitstechnische Nachteile für Fussgängerinnen und Fussgänger mit sich bringen würde. Die Parkplätze beim alten Schulhausplatz bei der Gemeindeverwaltung bleiben bestehen, die Zufahrt ist jedoch nur noch zu den erwähnten Zeiten möglich und deshalb eingeschränkt.

Mit der provisorischen Lösung möchte der Gemeinderat Erfahrungen sammeln und prüfen, ob der gewünschte verkehrsberuhigende Effekt bereits mit einfachen Massnahmen erreicht werden kann oder ob künftig weitergehende Massnahmen notwendig sind.

Die Erfahrungen aus den Sommermonaten werden im Herbst 2026 ausgewertet. Anschliessend wird der Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden.

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