FC Einsiedeln wacht zu spät auf gegen Unterstrass

Nach dem 0:2-Start zeigt Einsiedeln Moral, bleibt aber ineffizient. Trotz grossem Kampf und Chancen reicht es gegen Unterstrass nicht zu Punkten.

Wie der FC Einsiedeln mitteilt, wer sich am Donnerstagabend, 23. April 2026, die Partie zwischen dem FCE und Unterstrass zu Gemüte führte, musste auf das Zuschauer-Warmup verzichten. Achtung, fertig, los und schon lag das Heimteam nach 54 Sekunden zurück (Bucassa 0:1).
Und das Startgewitter hielt an. Srdic beendete bereits nach sieben Minuten die gegnerische Sturm und Drang Phase mit einem Strich in die rechte Torecke – 0:2. Selten wurde die Corrado-Elf mit einer solchen Offensivwucht überfahren wie gegen die Stadtzürcher.
Im Stile eines nassen Pudels schüttelte die FCE-Mannschaft die kalte Dusche aus dem Fell und zeigte Kämpferqualitäten. Bestes Beispiel dafür war Aussenverteidiger Denis Muran, der quasi mit dem Messer zwischen den Zähnen den Massstab für die verbleibenden 83 Minuten setzte.
Seine Kameraden verstanden dessen Körpersprache und zogen mit. Nur dank Jordan Lakasis Pressing fand der FCE auch resultatmässig wieder in die Spur zurück. Er zwang damit die Defensive der Gäste zu einem unglücklichen Rückpass der in einem eigentlichen Slapstick-Tor der Marke Pleiten, Pech und Pannen endete.
Starker Kampf, fehlende Effizienz
Einsiedeln nahm den Kampf definitiv an. Die Tore fielen zwar nicht mehr wie reife Früchte, sonst bot die Partie aber richtig guten, intensiven Fussball auf Augenhöhe beider Teams.
Nachdem Idrizi (77.) den vermeintlichen Deckel mit seinem sehenswerten Schlenzer endgültig draufsetzte, zeigte das Fanionteam in der Schlussphase, dass es auch nach dem Zwei-Tore-Rückstand an eine Wende glaubte, indem der Gegner nochmals mächtig unter Druck gesetzt wurde.
Das Einsiedler Gewitter blieb jedoch ohne weitere Tore. Und genau da lag am Schluss der Unterschied. Mit der Kaltschnäuzigkeit der Gäste, wären die Punkte in Einsiedeln geblieben.
Daneben wurde der FCE bei einem aberkannten Tor (Offside) vom Referee sicher nicht begünstigt. Und wenn Jan Rüttimanns Penalty (70.) den Weg ins Tor gefunden hätte? Hätte, würde, sollte, gäbe... Es hat nicht sollen sein. Auf dieser Leistung können die Jungs jedoch aufbauen.






