FC Ibach schlägt Emmen zum Heimabschluss

Der FC Ibach bezwingt den SC Emmen im letzten Heimspiel der Saison verdient mit 2:0 und krönt seine starke Heimbilanz mit weiteren drei Punkten.

Wie der FC Ibach schreibt, liessen die Muotadörfler auch im letzten Heimspiel der laufenden Saison nichts anbrennen und bezwangen den SC Emmen hochverdient mit 2:0. Als Torschützen des Tages liessen sich Admir Novalic und Noé Gasser feiern.
Erneut musste Ibachs Trainer Boris Jevremovic auf zahlreiche verletzte oder abwesende Akteure verzichten. Die Blau-Weissen machten aus dieser Not jedoch über die gesamte Rückrunde hinweg eine Tugend:
Wieder standen neun einheimische Spieler in der Startformation – für die Verhältnisse der Zweiten Liga inter ein Novum und ein starkes Zeichen für die vereinseigene Philosophie.
Ibachs Doppelschlag lenkt Spiel in richtige Bahn
Bei sommerlichen Temperaturen gingen es beide Mannschaften zunächst ruhig an. Das Heimteam übernahm jedoch schnell das Kommando, diktierte mit viel Ballbesitz das Tempo und erarbeitete sich die ersten Torchancen.
Von der ersten Minute an war der unbedingte Wille der Ibacher spürbar, sich mit einer guten Leistung von den eigenen Fans zu verabschieden. In der 20. Minute zahlte sich der Aufwand aus: Ein abgefälschter Freistoss von Admir Novalic liess Gästekeeper Zemp keine Abwehrchance und schlug zum 1:0 ein.
Der FC Ibach nutzte das Momentum optimal und legte nur wenige Minuten später nach. Nach einer Flanke von der linken Seite verpasste Noé Gasser den Ball zwar im ersten Versuch, zimmerte das Leder dann aber im Nachschuss souverän zum 2:0 in die Maschen. Die Jevremovic-Elf agierte phasenweise wie aus einem Guss und kombinierte sich immer wieder sehenswert durch die gegnerischen Reihen.
Emmen enttäuscht vor der Pause
Die Gäste aus Emmen enttäuschten in der ersten Halbzeit auf der ganzen Linie: Sie agierten mit viel zu wenig Bewegung und standen defensiv schlichtweg zu weit von den Gegenspielern entfernt.
Der FC Ibach nutzte diese Räume konsequent und erspielte sich bis zur Pause weitere gefährliche Aktionen. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Ibach zudem Pech, als ein Pranjic-Schuss nur an der Querlatte landete.
Offensiv trat Emmen vor dem Seitenwechsel nur ein einziges Mal gefährlich in Erscheinung: In der 35. Minute tauchte Hönger plötzlich völlig blank vor dem Ibächler Kasten auf. Keeper Danilo Camenzind roch den Braten jedoch, fuhr blitzschnell das Bein aus und parierte stark per Fussabwehr.
Testspielcharakter nach dem Pausentee
Nach der Pause verflachte die Partie zusehends. Angesichts der warmen Temperaturen und des Spielstandes verlor das Duell an Intensität und plätscherte phasenweise mit reinem Testspielcharakter vor sich hin.
Dennoch blieb das Heimteam gefährlicher und verpasste einen höheren Sieg nur denkbar knapp: Gleich zweimal landete ein Kopfball von Abwehrchef Kadrija nur am Gehäuse des Emmener Tors. Selbst im Verwaltungsmodus behielt Ibach die volle Spielkontrolle und liess den Gegner zu keinem Zeitpunkt zurück in die Partie kommen.
Am Ende blieb es beim hochverdienten 2:0-Erfolg für die Muotadörfler, die dank einer stabilen Defensive über die gesamten 90 Minuten nichts anbrennen liessen. Mit diesem Dreier zum Saisonabschluss vor eigenem Publikum konnte der FC Ibach seine ohnehin schon starke Heimbilanz noch einmal aufwerten. Insgesamt starke 23 Punkte holte das Team in dieser Spielzeit auf eigenem Terrain und bescherte den Fans damit eine äusserst erfolgreiche Heimsaison.






