Escholzmatt-Marbach kann neues Schulhaus planen

Die Entlebucher Gemeinde Escholzmatt-Marbach kann mit der Projektierung eines neuen Schulhauses starten. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag einem Sonderkredit für den Neubau des Schulhauses Pfarrmatte und dem Umbau der Schulanlage Windbühlmatte zugestimmt.

Der Sonderkredit beträgt 16,55 Millionen Franken. Darin enthalten sind der Neubau des Schulhauses, die Realisierung von Schutzplätzen sowie Anpassungsarbeiten an der bestehenden Schulanlage Windbühlmatte.
Die Stimmberechtigten hiessen den Sonderkredit mit einem Ja-Stimmenanteil von 78,6 Prozent (1446 zu 393 Stimmen) gut. Die Stimmbeteiligung lag bei 54,6 Prozent, wie die Gemeinde mitteilte.
Vor mehr als vier Jahren war ein Vorgängerprojekt an der Urne gescheitert. Neben einem neuen Schulhaus war damals auch ein neuer Gemeindesaal vorgesehen.
Im künftigen Schulhaus Pfarrmatte sollen dereinst die Klassen der 1./2. und 3./4. Stufe unterrichtet werden. Zudem werden die Bibliothek und die Ludothek integriert. Der Neubau wird so konzipiert, dass bei Bedarf auch weitere Primarklassen ohne bauliche Anpassungen darin untergebracht werden könnten, wie die Gemeinde in der Abstimmungsbotschaft mitteilte.
Laut der Gemeinde soll das Baugesuch im Juni des nächsten Jahres eingereicht werden. Ab den Sommerferien 2028 werden die bestehenden Gebäude zurückgebaut. Das neue Schulhaus soll laut den Plänen ab Januar 2031 mit Leben gefüllt werden.





