Finanzierung Sportzentrum Allmeind in Einsiedeln SZ ist geklärt

Trotz ablehnendem Bezirksrat sagten 57,5 Prozent Ja zu 17,4 Millionen Franken Investition und 1,4 Millionen jährlichem Beitrag fürs Sportzentrum Allmeind.

Die Stimmberechtigten haben am Sonntag einen Investitionsbeitrag von 17,4 Millionen Franken und einem jährlichen Bezirksbeitrag von 1,4 Millionen Franken für das Sportzentrum Allmeind mit einem Ja-Stimmenanteil von 57,5 Prozent gutgeheissen. Der Bezirksrat hatte sich gegen die Investition ausgesprochen.
4192 legten ein Ja in die Urne, 3097 lehnten das Projekt ab. Die Stimmbeteiligung betrug (hohe) 65,3 Prozent.
Finanzierung des Projekts
Die Genossenschaft Sportzentrum Allmeind sollte nun vom Bezirk einen einmaligen Baubeitrag von 17,4 Millionen Franken sowie einen jährlichen Betriebsbeitrag von 1,4 Millionen Franken erhalten. Weitere 15 Millionen Franken sind über Bankkredite finanziert. Von den Gesamtkosten von 38,6 Millionen Franken muss die Genossenschaft 5,75 Millionen Franken selbst aufbringen. Dafür hat sie laut Abstimmungsbotschaft bis zum 31. Dezember 2028 Zeit.
Das Projekt eines neuen Sportzentrums mit Eishalle, Dreifachturnhalle und Kunstrasen-Fussballplatz im Gebiet Obere Allmeind beschäftigt die Gemeinde Einsiedeln seit Jahren. In einer ersten Abstimmung im Jahr 2023 hatten sich 61,5 Prozent der Stimmberechtigten für das Vorhaben ausgesprochen. Seither wurde das Projekt optimiert, die Kosten stiegen.
Weitere Abstimmung und Baubeginn
Eine weitere Abstimmung, dieses Mal über den Baukredit, ist im Frühling 2027 vorgesehen. Einen möglichen Baubeginn terminierte der Bezirksrat in der Abstimmungsbotschaft im Sommer 2028.
Die Stimmberechtigten sagten zudem Ja zum Bau von zwei zusätzlichen Klassenzimmern für die Primarschule, wodurch Räume im Schulhaus Brüel künftig der Sekundarschule zur Verfügung gestellt werden können. Der Planungskredit von 400'000 Franken für den acht Millionen Franken teuren Gesamtbau hiess das Stimmvolk mit einem Ja-Stimmenanteil von 70,6 Prozent gut.





