Gemeinde Sattel SZ bezahlt Wiederinbetriebnahme von Skiliften

Das Schwyzer Skigebiet Sattel-Hochstuckli soll auch für fortgeschrittenere Skifahrerinnen und -fahrer attraktiv sein. Die Gemeinde Sattel zahlt der Betreibergesellschaft zumindest vorübergehend die Wiederinbetriebnahme von Liften.

Weil sich der Schnee in dem auf unter 1600 Meter über Meer gelegenen Skigebiet rar machte, schloss die Sattel-Hochstuckli AG auf die Wintersaison 2023/24 zwei Skilifte. Der Ausflugsort setzte neu auf Skianfänger und auf Angebote, die auch ohne teure Infrastruktur und mit wenig Schnee funktionieren.
Er habe den Entscheid der Sattel-Hochstuckli AG zwar nachvollziehen können, teilte der Gemeinderat von Sattel am Freitag mit. Ein Grossteil der Bevölkerung habe ihn aber bedauert, und es habe Forderungen gegeben, den Skibetrieb weiterzuführen.
Ein Betrieb der stillgelegten Skilifte ist nach Angaben des Gemeinderats ohne finanziellen Zuschuss von aussen aber nicht möglich. Die Gemeinde vereinbarte deswegen mit der Betreibergesellschaft, dass sie einen Teil der Kosten übernehme.
Konkret geht es um die Kosten für die Vorbereitung des Skibetriebs. Die Gemeinde zahlt der Betreibergesellschaft dafür im ersten Jahr 210'000 Franken und danach jährlich 80'000 Franken. Die Kosten für den täglichen Betrieb muss die Sattel-Hochstuckli AG tragen.
Die Gemeinde unterstützt das Skigebiet während höchstens fünf Jahren. Sie begründete die Beschränkung ihres Engagement mit den klimatischen Unsicherheiten. Parallel verfolge die Sattel-Hochstuckli AG nämlich strategische Überlegungen zur langfristigen touristischen Weiterentwicklung des Gebiets.





