GPS-Sender soll Informationen zu Schwyzer Wolfsrudel geben

Ein Weibchen des Wolfsrudels in der Ausserschwyz ist mit einem GPS-Sender ausgestattet worden. Mit den damit erhobenen Daten wollen die Behörden Informationen zum Streifgebiet des sogenannten Chöpfenbergrudels erhalten.

Die Fähe sei von Fachleuten in der Dämmerung eingefangen und unter Narkose tierärztlich untersucht worden, teilte das Umweltdepartement am Mittwoch mit.
Danach sei ihr ein GPS-Senderhalsband umgelegt worden. Der weibliche Wolf sei dann beim Fangort wieder freigelassen worden.
Der Sender wird regelmässig alle paar Stunden die Position des Weibchens übermitteln. Die Behörden erwarten davon «wertvolle Informationen» für die nationale Wolfsüberwachung.
So sollen die Daten eine genauere Analyse der Wanderungen und des Streifgebiets des Rudels ermöglichen.
Das Chöpfenbergrudel ist die erste und bislang einzige Wolfsfamilie, die sich im Kanton Schwyz niedergelassen hat.
Im Sommer 2025 tappten fünf Welpen im Wägital in eine Fotofalle. Drei der Jungtiere wurden danach auf Anordnung der Behörden getötet. Damit sollte die Gefahr, dass Wölfe Nutztiere reissen, verkleinert werden.





