Kanton Luzern erweitert Rebberg bei der Berufsschule in Hohenrain

Der Kanton Luzern erweitert den Rebberg beim Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung (BBZN) in Hohenrain von heute 60 Aren auf 1,5 Hektaren. Bis 2027 sind zwei Etappen von Pflanzungen von drei neuen, pilzwiderstandsfähigen roten Rebsorten vorgesehen.

Jene Sorten sollen mitunter den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren, was zu einem «ressourcenschonenden» Weinbau beitrage, wie die Staatskanzlei Luzern am Mittwoch in einem Communiqué schrieb.
Im Kanton Luzern werden auf 45 Prozent der Rebflächen bereits pilzwiderstandsfähige Sorten angebaut. Dieser Anteil liegt deutlich höher als im schweizweiten Durchschnitt, der 4 Prozent beträgt. Gemäss Mitteilung nimmt der Kanton Luzern dahingehend eine «Vorreiterrolle» ein.
Der Rebberg in Hohenrain diene für «praxisnahe Versuche» und die Ergründung von Fragen rund um Produktion, Sortenwahl, Pflanzenschutz und Vinifikation.
Die Geländeanpassungen für die Erweiterungen sind bereits im Gange und dauern voraussichtlich bis im Frühling 2026. Ein Teil des Rebbergs ist denkmalgeschützt und bleibt unverändert erhalten.
Die Anlage auf dem Gutsbetrieb der Johanniterkommende Hohenrain wurde 1975 erstellt.





