«Keine 10-Millionen-Schweiz»: Das sagt Luzerner SVP-Nationalrätin

Die Schweiz braucht ein gesundes Gleichgewicht, argumentiert die Luzerner Nationalrätin Vroni Thalmann-Bieri (SVP) zur Nachhaltigkeitsinitiative im Gastbeitrag.

Genauso wie ein Bauernhof auf seine ausgeglichene Nährstoffbilanz achten muss, um den Boden nicht auszulaugen, braucht ebenfalls die Schweiz ein gesundes Gleichgewicht. Genau hier setzt die Nachhaltigkeits-Initiative an: Sie will unser Land vor Übernutzung schützen.
Das Chaos ist jetzt und heute. Wir alle spüren es im Alltag: Ob volle Klassenzimmer, verstopfte Strassen, Stress im ÖV oder die endlose Suche nach bezahlbarem Wohnraum – Der Dichtestress ist Realität. Es ist kein Wunder, dass immer mehr Menschen körperlich und psychisch an ihre Grenzen kommen.

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Die Schweiz wächst 16-mal schneller als der EU-Schnitt. Vor der Personenfreizügigkeit lag das Wachstum bei etwa 33'000 Personen pro Jahr, heute sind es rund 85'000.
Das Problem dabei? Statt wie vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit vom Bundesrat prognostiziertes Plus von 8000 Personen zusätzlich pro Jahr, sind durchschnittlich 51'823 Personen mehr in die Schweiz eingewandert.

Bund und Kantone stehen in der Pflicht, eine Bevölkerungsentwicklung sicherzustellen, die unsere Infrastruktur, die Bildung, das Gesundheitswesen und die Sozialwerke nicht zusammenbrechen lässt. Ein souveränes Land muss die Zuwanderung selbst steuern können – so wie es andere erfolgreiche Staaten auch tun.
Dass die Unterschriften für die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» unter der Führung der SVP Zürich in Rekordzeit zusammenkamen, zeigt: Das Volk will Veränderung. Während im Parlament oft nur «Bashing» gegen die SVP betrieben wird, ignoriert man dort die brennenden Probleme der Menschen.
Es ist beschämend, dass nichts Gescheites rauskommt. Denn die beiden Kammern, Ständerat wie Nationalrat wären bürgerlich.
Das jetzige Chaos der aktuellen Bundes-Politik ist nämlich besorgniserregend: Unsere Natur wird zubetoniert, die Landwirtschaftsflächen schwinden; Wohnungsmangel treibt die Mieten in die Höhe; Schulen sind überfordert, die Sicherheit leidet; Unsere kulturelle Identität und die sozialen Sicherungssysteme geraten unter Druck; Direkte Einwanderung in unsere Sozialsysteme und steigende Ausländer-Kriminalität belasten Bund, Kanton und Gemeinden; Die Gesundheitskosten steigen stetig.
Es braucht jetzt den Druck der Bevölkerung, um aus diesem Chaos rauszukommen. Deshalb ganz klar ein JA – zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz».
Zur Autorin
Vroni Thalmann-Bieri (*1969) lebt in Flühli LU und ist seit 2023 Nationalrätin für die SVP.







