Luzern setzt 296 Millionen Franken für Prämienverbilligung ein

Die Luzerner Regierung will für die Prämienverbilligungen im nächsten Jahr 296 Millionen Franken einsetzen. Damit sollen rund 131'000 Personen der Bevölkerung finanziell entlastet werden.

Das entspricht rund 29 Prozent der Bevölkerung, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Das ist ein höherer Wert als im Vorjahr, als 28 Prozent der Luzerner Bevölkerung von einer Prämienverbilligung profitierten.
Die Einkommensgrenze für die Verbilligung der Kinderprämien und der Prämien junger Erwachsener in Ausbildung steigt: Sie liegt laut Mitteilung neu bei 98'867 Franken für Paare und 79'093 Franken für Alleinerziehende. Im Vorjahr lagen diese Werte bei 96'392 und 77'114 Franken.
Trotz der erhöhten Mittel steigt laut der Mitteilung die durchschnittliche Prämienbelastung der 40 Prozent einkommensschwächsten Versicherten von 15,2 Prozent im Vorjahr auf 15,4 Prozent im 2027.
Bei Familien übernimmt der Kanton 80 Prozent der Prämien für Kinder und die Hälfte der Prämien von Jugendlichen.
Anspruch auf Prämienverbilligung haben Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe und Haushalte, deren Ausgaben für Krankenkassenprämien mindestens zehn Prozent des massgeblichen Einkommens übersteigen.





