Luzern will Wirtschaft mit Zukunftsthemen stärken

Die Stadt Luzern hat drei zukunftsweisende Themenschwerpunkte für die Stärkung ihrer Wirtschaft festgelegt. Eine Studie des KOF-Instituts der ETH Zürich bildet die Grundlage für die Entwicklung sogenannter Innovationszellen.

Die Analyse soll aufzeigen, wo die wirtschaftlichen, technologischen und wissenschaftlichen Stärken der Stadt Luzern liegen, wie diese am Donnerstag mitteilte. Ziel ist es, sogenannte Innovationszellen zu entwickeln, um Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand zu fördern.
Konkret will die Stadt drei Themenschwerpunkte genauer prüfen. Es handelt sich dabei um «Digitale Technologien», «Wassersysteme und Infrastruktur» sowie «Umweltprozesstechnologien und zirkuläre Systeme».
Im Bereich Wasser sind die Pläne am weitesten fortgeschritten. Gemeinsam mit den Organisationen GWF AG und «Wasser für Wasser» erarbeitet die Stadt ein Konzept für eine erste Innovationszelle. Zudem soll das Sekretariat des «Swiss Water Partnership» nach Luzern verlegt werden. Dies sei ein wichtiger Schritt, um Luzern als nationalen Knotenpunkt für Wasserthemen zu verankern.
Ein vierter von der Studie genannter Bereich ist «Bau, Holz und Gebäudesysteme». Diesen Themenschwerpunkt sieht die Stadt Luzern jedoch eher in einem kantonalen Kontext.
In einem nächsten Schritt werden die drei priorisierten Themenfelder nun genauer analysiert. Auf dieser Basis sollen dann konkrete Innovationszellen ausgearbeitet werden.





