Nidwaldner Regierung will kantonale Vorsorgeprogramme ermöglichen

Der Kanton Nidwalden soll medizinische Präventionsprogramme unterstützen können. Der Regierungsrat ist bereit, eine entsprechende flexible Gesetzesgrundlage zu schaffen. Auf den Brustkrebs beschränken will er sich nicht.

Die Kantonsregierung beantragt dem Landrat, eine Motion von Elena Kaiser (Grüne/SP) in abgeänderter Form zu überweisen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Kaiser verlangt eine Gesetzesgrundlage, damit der Kanton ein Programm für die Brustkrebsvorsorge umsetzen kann.
Fast alle Kantone bieten ein systematisches Mammografie-Screening an oder planen ein solches. Auch der Regierungsrat anerkennt gemäss der Mitteilung die Wichtigkeit der Prävention und der Früherkennung. Er wolle aber einen flexibleren Ansatz verfolgen als von Kaiser vorgeschlagen, teilte die Staatskanzlei mit.
Der Regierungsrat schlägt deswegen einen Gesetzesartikel vor, der generell Vorsorgeprogramme ermöglichen solle. Eine Beschränkung auf den Brustkrebs sowie eine gesetzliche Verpflichtung lehnt er ab. Mit diesem Weg könne Spielraum geschaffen werden, um flexibel auf medizinische Entwicklungen reagieren zu können, erklärte er.





