Schwyz und Nidwalden wollen Forschung zum Finanzausgleich mittragen

Schwyz und Nidwalden unterstützen das vom Kanton Zug initiierte Forschungszentrum zum Nationalen Finanzausgleich (NFA). Die beiden Kantone wollen während vier Jahren jährlich jeweils 25'000 Franken beitragen.

Bislang trugen die Kantone Zug und Luzern das Projekt gemeinsam, wobei Zug den Löwenanteil der Kosten übernehmen will. Mit den zugesicherten Beiträgen aus Schwyz und Nidwalden werde das Vorhaben noch breiter abgestützt, teilte die Zuger Finanzdirektion am Mittwoch mit. Die Trägerschaft der Forschung zum Nationalen Finanzausgleich soll zudem noch weiter wachsen können.
Der Kanton Zug plant, während zehn Jahren maximal 3,8 Millionen Franken in das Forschungszentrum zu investieren. Das entspricht zwischen 300'000 und 400'000 Franken im Jahr. Der Kanton Luzern will während der ersten vier Jahre jeweils 50'000 Franken beitragen.
Das Forschungszentrum soll vom Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) in Luzern geführt werden. Das IWP ist ein privat finanziertes Institut, das an die Universität Luzern angegliedert ist.
Forschungszentrum soll Themen auswählen können
Die Pläne für das Forschungszentrum wurden im Juli bekannt. Der inhaltliche Schwerpunkt liege auf der wissenschaftlichen Analyse des Nationalen Finanzausgleichs und dessen Auswirkungen auf den Finanzföderalismus. Die Auswahl der Forschungsthemen könne das Forschungszentrum selbst treffen, schrieb der Kanton Zug in der Mitteilung vom Mittwoch.
Der Kanton erhoffe sich von der Forschung belastbare Daten und Erkenntnisse als ergänzende Entscheidungsgrundlage. Für Zug als innovativen Kanton im Steuerbereich und als grössten Nettozahler in den NFA, sei die Forschung zum Finanzausgleich von wesentlichem Interesse, hiess es in einer früheren Mitteilung. Auch Schwyz und Nidwalden gehören zu den Geberkantonen des Finanzausgleichs.




