Schwyzer Regierung will das Kantonsgefängnis in Biberbrugg ausbauen

Der Schwyzer Regierungsrat plant das Kantonsgefängnis in Biberbrugg um zehn zusätzliche Zellen und einen neuen Spazierhof zu erweitern. Für den Erweiterungsbau rechnet die Regierung mit Kosten von rund 8,3 Millionen Franken.

Das seit 2007 in Betrieb genommene Gefängnis verfügt über 29 Zellen für rund 38 Insassen. Aufgrund der steigenden Nachfrage stösst das Gefängnis, das der Untersuchungshaft und kurzen Freiheitsstrafen dient, an seine Kapazitätsgrenzen, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.
Um Überbelegungen zu reduzieren, betriebliche Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit mit Nachbarkantonen auszubauen, sollen das Gefängnis erweitert und betrieblich angepasst werden, hiess es im Communiqué weiter.
Geplant ist eine Erweiterung des bestehenden Zellentrakts um zehn zusätzliche Zellen. Zudem sollen zwei multifunktionale Räume, weitere Funktionsräume sowie ein neuer Spazierhof realisiert werden.
Der Neubau schliesst direkt an das bestehende Gebäude an und übernimmt dessen Raumstruktur und Gestaltung, um die Betriebsabläufe zu vereinfachen, teilte die Regierung mit.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut Regierungsangaben auf rund 8,3 Millionen Franken. Der Bund beteiligt sich voraussichtlich mit knapp 1,2 Millionen Franken. Dank der zusätzlichen Haftplätze sollen künftig weniger ausserkantonale Unterbringungen nötig sein, was zu spürbaren Einsparungen führe, so die Exekutive.
Laut Bericht des Regierungsrats an den Kantonsrat ist die parlamentarische Beratung für März 2026 vorgesehen.






