Sommerwetter sorgt für hohe Ozon-Belastung in der Zentralschweiz

Das sonnige Frühsommerwetter hat in der Zentralschweiz zu stark erhöhten Ozonwerten geführt. Die Behörden empfehlen, körperliche Anstrengungen im Freien ab dem Mittag zu meiden, um gesundheitlichen Folgen vorzubeugen.

Aktuelle Messungen zeigten, dass der Stundenmittelgrenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter vor allem am Nachmittag «weiträumig» überschritten werde, teilte Umwelt Zentralschweiz am Donnerstag mit. Laut Luftreinhalte-Verordnung wäre höchstens eine Überschreitung pro Jahr zulässig.
Als Grund für die hohen Werte nannte die Organisation die starke Sonneneinstrahlung. Diese wandle von Menschen verursachte Luftschadstoffe in Ozon um. Diese Stoffe stammten unter anderem aus Abgasen des Verkehrs sowie aus Farben und Lösemitteln.
Eine zu hohe Konzentration des Reizgases könne zu Augenreizungen, Husten oder Atembeschwerden führen. Insbesondere Personen mit Lungenbeschwerden wie Asthma sollten körperliche Anstrengungen nur am Morgen ausüben und Wohnungen ebenfalls morgens lüften. Aufenthalte im Freien sollten zwischen Mittag und Abend möglichst vermieden werden, so die kantonale Umweltfachstelle.






