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    Uri bläst zur Nachjagd auf Hirsche

    Keystone-SDA Regional
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    Im Kanton Uri sind während der Hochwildjagd 247 Hirsche erlegt worden. Da die Jägerinnen und Jäger weniger weibliche Hirsche schossen als geplant, ist eine Nachjagd erforderlich.

    Die Nachjagd im Kanton Uri soll am 7. November starten. (Symbolbild)
    Die Nachjagd im Kanton Uri soll am 7. November starten. (Symbolbild) - Keystone/GIAN EHRENZELLER

    Die Nachjagd soll voraussichtlich am Samstag, 7. November, starten, wie die Urner Sicherheitsdirektion am Donnerstag in einem Communiqué mitteilte. Insgesamt sollen noch 119 weibliche Hirsche erlegt werden. Die Waidmänner in der Jagdregion von Erstfeld bis Göschenen haben mit noch 51 weiblichen Tieren die meisten Abschüsse zu leisten.

    Auch 2025 und 2024 rief der Kanton zur Nachjagd auf. Damals lag die Zahl der erlegten weiblichen Hirsche um 173 beziehungsweise 145 Tiere unter der «Abschussrichtzahl».

    Mit der Nachjagd soll der Hirschbestand reguliert und die Wildschäden begrenzt werden. Dazu zählen etwa Verbissschäden an Jungbäumen im Schutzwald sowie Trittschäden an Wiesen. Die Jagd findet statt, wenn die Hirsche allmählich in ihre Wintereinstände zurückkehren, hiess es. Dort verursachten sie die grössten Schäden und könnten «einfacher bejagt werden», hiess es.

    Während der Hochwildjagd wurden 2026 im Kanton Uri 29 Hirsche mehr erlegt als im Vorjahr. Laut der Mitteilung erschwerte die Hitze die Jagd. Zudem seien in einigen Regionen «mehrere Nebeltage» dazugekommen.

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