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Uri verbietet wegen Trockenheit Raketen und Vulkane

Keystone-SDA Regional
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Der Kanton Uri hat ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot erlassen. Grund sind die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen, welche die Brandgefahr im Kanton weiter ansteigen liessen, hiess es in einer Mitteilung der Urner Sicherheitsdirektion.

In Uri ist das Abbrennen von Böllern und Leuchtkerzen wegen der anhaltenden Trockenheit ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr erlaubt. (Symbolbild)
In Uri ist das Abbrennen von Böllern und Leuchtkerzen wegen der anhaltenden Trockenheit ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr erlaubt. (Symbolbild) - Keystone/CHRISTIAN MERZ

Die Gewitter der vergangenen Tage hätten die Situation nicht flächendeckend entschärft, hiess es. Zudem sei in den nächsten Tagen nicht mit einer «langanhaltenden Regenperiode» zu rechnen.

Das Feuer- und Feuerwerksverbot gilt für das gesamte Kantonsgebiet und untersagt unter anderem Feuerwerk, Feuern im Freien, Höhenfeuer sowie das Grillieren mit Holz oder Holzkohle in Gärten und Cheminées. Auch das Wegwerfen von brennenden Raucherwaren und Streichhölzern ist laut Mitteilung verboten.

Erlaubt bleibt das Grillieren mit Gas- oder Elektrogrills auf Balkonen oder in Gärten. Ausgenommen sind zudem behördlich bewilligte Feuerwerke auf Seen, darunter das grosse Feuerwerk auf dem Urnersee in Flüelen am 31. Juli.

Das Feuer- und Feuerwerksverbot gilt bis auf Weiteres. Verstösse können laut Mitteilung mit einer Busse bestraft werden. Die Behörden wollen die Lage bei veränderten Wetterbedingungen neu beurteilen.

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