FC Luzern: Ex-Trainer erhält nach Rassismus-Eklat Mini-Busse

Nachdem er eine Spielerin von GC als «Mo****kopf» betitelte, erhält der später entlassene Juniorinnen-Trainer des FC Luzern eine Spielsperre und eine Busse.
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Das Wichtigste in Kürze
- Am Ostersonntag ereignet sich ein übler Rassismus-Eklat.
- Eine U20-Spielerin von GC wurde von einem Co-Trainer beschimpft.
- Nach einer Welle der Empörung wurde der Mann entlassen. Jetzt ist das SFV-Urteil da.
Vor knapp einem Monat kam es im U20-Spiel zwischen GC und dem FC Luzern zu einem Skandal: Ein Betreuer der Innerschweizerinnen beleidigte eine gegnerische Spielerin als «Moh****kopf». Der Vorfall sorgte schweizweit für Empörung.

Wenige Tage nach dem Vorfall reagierte sein Arbeitgeber und stellte den ehemaligen Profi-Goalie frei. Auch ein zweites Staff-Mitglied musste den Verein per sofort verlassen.
Spielsperre und Mini-Busse
Jetzt ist klar, welches Strafmass der ehemalige Co-Trainer erhält. Wie der SFV am Freitag mitteilt, wird er für acht Spiele gesperrt. Zudem muss er eine Busse von 500 Franken bezahlten – kein wirklich hoher Betrag.
Gegen den FC Luzern würden keine Disziplinarmassnahmen ausgesprochen, so der Verband weiter. Man habe den Vorfall «proaktiv und vorbildlich aufgearbeitet».












