FC Luzern schlägt FCZ – Matteo Di Giusto gewinnt das Bruder-Duell

Der FC Luzern gewinnt auswärts beim FC Zürich trotz einer Roten Karte mit 4:1. Und Matteo Di Giusto entscheidet ein Duell mit seinem Bruder Nevio für sich.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Luzern feiert auswärts beim FC Zürich einen klaren 4:1-Erfolg.
- Schönheitsfehler sind ein später Platzverweis und in der Folge der Gegentreffer.
- Vorerst liegt man aber nur drei Zähler hinter den Top-6 zurück.
Geht für den FC Luzern sogar noch etwas in Richtung Top-6? Die Innerschweizer gewinnen am Samstagabend auswärts beim FCZ souverän mit 4:1. Und das, obwohl das Team von Mario Frick die Schlussphase dezimiert bestreiten muss. Den Zürchern gelingt in Überzahl aber nur noch Ergebniskorrektur.
Speziell ist das Spiel aber für die Familie Di Giusto: Matteo Di Giusto steht bei den Luzernern in der Startformation, Bruder Nevio Di Giusto beim FCZ. «Wir waren beide ein wenig nervös», gibt Matteo gegenüber Nau.ch nach dem Spiel im Interview zu.
«Wir haben uns jetzt ein, zwei Tage nicht mehr gehört», lacht der ältere Bruder. «Es ist natürlich speziell, du wünschst deinem Bruder natürlich einen guten Match. Aber gleichzeitig willst du auch gewinnen, und ich habe heute den besseren gezogen.»
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«Wir haben ein super Spiel gezeigt», freut sich auch Adrian Bajrami über den Auftritt des FC Luzern. «Vielleicht können wir noch ein wenig an der Effizienz schaffen. Aber es tut gut, dass wir erstmals in dieser Saison zwei Siege nacheinander mitnehmen können.»
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«Wir waren sehr dominant, vor allem in der ersten Halbzeit», freut sich auch Tyron Owusu. «Wir haben es einfach verpasst, mehr Tore zu machen. Die Chancenverwertung muss sicher besser werden.»
Matteo Di Giusto gewinnt Bruder-Duell
Nach einer zähen Anfangsphase ohne nennenswerte Offensivszenen schlagen die Luzerner mit der ersten Chance zu: Dorn setzt sich auf der rechten Seite unbedrängt durch und flankt präzise zur Mitte. Matteo Di Giusto steht im Zentrum goldrichtig und verwandelt nach einer Viertelstunde zum 1:0.

Nach einer halben Stunde fallen die Zürcher dann in sich zusammen: Erst trifft Ferreira nur den Pfosten, wenige Minuten später erhöht Oscar Kabwit zum 2:0, FCZ-Goalie Huber sieht ganz schlecht aus. Eine Minute später gelingt Julian von Moos das vermeintliche 3:0. Aber nach einem VAR-Eingriff wird der Treffer wegen Handspiel aberkannt.
FC Luzern sorgt für klare Verhältnisse
Der dritte Treffer folgt nach etwas mehr als einer Stunde und beendet zugleich das zaghafte Zürcher Aufbegehren: Der bärenstarke Di Giusto flankt einen Freistoss zur Mitte. Der freistehende Bung-Meng Freimann köpft den Ball ins lange Eck, nach VAR-Prüfung zählt das 3:0 diesmal.

Nur vier Minuten später sorgen die Luzerner für die Entscheidung: Lucas Ferreira, in Hälfte eins noch im Aluminium-Pech, wird von Kabwit stark lanciert. Die Zürcher scheinen auf den Abseits-Pfiff zu warten, der aber (berechtigterweise) nicht kommt. Ferreira kann alleine auf Huber losziehen und netzt zum 4:0 für den FC Luzern ein.
Später Platzverweis wegen Notbremse
In der Schlussphase schwächt sich der FCL dann aber selbst: Freimann fliegt nach 78 Minuten mit glatt Rot vom Platz, hatte zuvor gegen Tsawa die Notbremse gezogen. In Überzahl kommen die Zürcher dann noch zum Ehrentreffer. Umeh Emanuel trifft in Minute 85 zum 1:4 aus Sicht des FCZ.

Für den FC Luzern geht es in der Super League am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den FC Basel weiter. Der FCZ trifft im Derby am Samstag auf GC.











