Kassier verprasst 173’000 Stutz aus Fussballclub-Kässeli!

Yannick Zimmermann
Yannick Zimmermann

Uri,

Der Kassier des ESC Erstfeld hat 173’000 Franken aus dem Club-Kässeli für persönliche Zwecke abgezweigt.

ESC Erstfeld
Der Kassier des ESC Erstfeld hat über 173'000 Franken veruntreut. - ESC Erstfeld

Das Wichtigste in Kürze

  • Dem ESC Erstfeld sind über 173’000 Franken aus dem Club-Kässeli abhanden gekommen.
  • Der Kassier hat das Geld unrechtmässig für persönliche Zwecke abgezweigt.
  • Mittlerweile hat er eine Rückzahlungsvereinbarung unterzeichnet.

Ein unerwarteter finanzieller Schlag traf den ESC Erstfeld am 19. November 2025. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Clubs hervor.

Der Vorstand entdeckte ungewöhnliche Transaktionen auf den Vereinskonten, die nicht mit dem normalen Betrieb des Vereins in Verbindung gebracht werden konnten. Sofort wurden Massnahmen ergriffen, um das Vermögen des ESC Erstfeld vor weiterem Schaden zu schützen.

ESC Erstfeld
Trotz des hohen Betrags, der zweckentfremdet wurde, sind die laufenden Ausgaben des Vereins durch das verbleibende Vermögen gedeckt. - Instagram/@escerstfeld

Mit Hilfe von Experten wurde der Sachverhalt untersucht und aufgearbeitet. Die Untersuchung ergab nun schockierende Ergebnisse: Der Kassier hatte zwischen Januar 2024 und November 2025 unrechtmässig 173'296 Franken vom Verein für persönliche Zwecke abgezweigt.

«Er hat das Geld für Onlyfans und Pornoseiten hinterzogen», sagt ein Informant gegenüber dem «Blick». Ob dies stimmt, ist unklar.

Vertraust du dem Kassier deines Vereins?

Klar ist: Nachdem der Kassier von seinen Aufgaben entbunden wurde, zeigte er sich kooperativ.

Er gab sein Fehlverhalten gegenüber dem Verein zu und unterzeichnete eine Rückzahlungsvereinbarung. Darin verpflichtete er sich, den zweckentfremdeten Betrag vollständig zurückzuzahlen und so den Verein langfristig schadlos zu halten.

Die Rückzahlungsvereinbarung wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung diese Woche angenommen.

Bisher keine Anzeige

Trotz des hohen Betrags, der zweckentfremdet wurde, sind die laufenden Ausgaben des Vereins durch das verbleibende Vermögen gedeckt. «Der Vereinsbetrieb ist weiterhin gewährleistet und nicht gefährdet», stellt der Fussballclub in der Medienmitteilung klar.

Zu einer Anzeige des Kassiers ist es bisher nicht gekommen. Laut «Blick» ist bei der Kantonspolizei Uri und bei der Staatsanwaltschaft Uri keine Strafanzeige eingegangen.

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