Kampagne wirkt: Weniger Glasflaschen an der Luzerner Fasnacht

An der Luzerner Fasnacht landete mehr als eine Tonne Glas in den vier temporären Sammelstellen. Nach einer Präventionskampagne der Stadt gab es weniger Schäden durch Altglas.

Dies sei Indiz dafür, dass weniger Glas mitgebracht wurde, teilte Benedikt Bucher, Leiter des Ressorts Betrieb und Strassenunterhalt bei der Stadt Luzern auf Anfrage von Keystone-SDA mit.
Der Befund decke sich mit den Eindrücken des im Einsatz gestandenen Personals. Für die Reinigung waren jeweils rund 100 Mitarbeitende aufgeboten.

Die Luzerner Fasnacht fand vom Schmutzigen Donnerstag, 12. Februar, bis Güdisdienstag, 17. Februar, statt. Davor und währenddessen lief die Kampagne «Glasfrei an die Fasnacht» der Stadt Luzern.
Damit forderte sie dazu auf, keine Glasflaschen an die Veranstaltungen mitzubringen. Diese sorgten für Verletzungsgefahr und könnten bei den Reinigungsarbeiten zu Schäden an Wagen und Maschinen führen, wie es im Projektbeschrieb der Stadt hiess.
Die temporären Glassammelstellen standen an vier Hotspots des bunten Treibens: in der Pfistergasse, am Theaterplatz, an der Bahnhofstrasse und am Kapellplatz.
Während der Luzerner Fasnacht wurden insgesamt rund 112 Tonnen Abfall gesammelt, teilte Bucher weiter mit. Trotz deutlich weniger Besuchenden lag das Gesamtgewicht höher als im Vorjahr, jedoch im Rahmen der nach der Corona-Pandemie üblichen Mengen von 110 bis 120 Tonnen. Aufgrund des durchgehend regnerischen Wetters war der Müll durchnässt, was ihn schwerer machte.
Über alle Fasnachtstage hinweg waren gemäss Schätzungen der Luzerner Polizei rund 70'000 Fasnachtsbegeisterte weniger unterwegs als im Vorjahr. Für den Rückgang sorgten wohl nicht zuletzt die garstigen Bedingungen. Insgesamt genossen rund 280'000 Personen die sogenannte fünfte Jahreszeit.
Das Wetter hätte auch die Reinigungsarbeiten erschwert, wie die Stadt Luzern bereits am Aschermittwoch mitgeteilt hatte. Nichtsdestotrotz seien die Strassen nach den Umzügen zeitgerecht freigegeben worden.











