Schönstes Alpenschaf der Zentralschweiz kommt aus Zug!

Wenn in der Reithalle «Seiler Quarter Horses» in Emmen mehr Schafe als Pferde übernachten, ist es wieder soweit und die Innerschweizer Schafausstellung findet statt.

Bereits zum 63. Mal überzeugte die ausgeglichene Qualität von fast 500 angemeldeten Zuchtschafen der Rassen Weisses Alpenschaf (WAS), Braunköpfiges Fleischschaf (BFS), Schwarzbraunes Bergschaf (SBS) und Île-de-France (OIF, für Ovine Île-de-France).
Die sieben Abteilungsexperten stellten sich vor eine schwierige Aufgabe, die Tiere anhand des Bewertungsschemas, bestehend aus Typ, Fundament und Wolle zu bewerten. Die Oberjury, unter der Leitung von Duosch Städler aus Zernez, hatte einen wichtigen Auftrag.
Ein Höhepunkt der Ausstellung ist, dass von jeder Rasse die Miss und Mister Innerschweiz auserkoren werden. Die zweieinhalb-jährige «Pamina» wird Miss WAS und wurde von Martin Reichmuth aus Zug gezüchtet.

Vor allem der Typ mit einer breiten Brust sowie einem herausragenden Becken und einem sehr stabilen Fundament überzeugte die Experten. Die ausgeglichene Qualität widerspiegelt sich in der Rangliste, viele Züchter dürfen sich an Tieren, die die maximale Punktzahl erreicht haben, erfreuen.
Familie Hürlimann Annen aus Walchwil überzeugt mit zwei Widder Kategoriensieger. Alle Ausstellerinnen und Austeller durften einen Erinnerungspreis mit nach Hause nehmen und die besten Tiere wurden noch zusätzlich belohnt.
Die Kollektionen-Auswertung, die sich aus den besten fünf Rangierungen ergibt, war teilweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei den Kollektionen WAS gewinnt wie bereits letztes Jahr Martin Reichmuth aus Zug.
Auffuhrzahlen und Interesse erfreulich
Die Schafausstellung lebt von Schafzüchterinnen und Schafzüchtern, die trotz der schwierigen Umstände mit der Grossraubtierproblematik, tückischen Krankheiten und den immer strengeren Auflagen die Freude an der Schafzucht nicht verlieren.
Es ist sehr erfreulich, dass die Auffuhrzahlen dieses Jahr wieder angestiegen sind. Das Interesse und die Begeisterung aus diversen Kantonen ist spürbar.
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst in der «Zuger Woche» erschienen.




