Schwyzer Wildhut erlegt vier Jungwölfe und findet toten Luchs

Die Schwyzer Wildhut hat vier Jungwölfe des sogenannten Chöpfenbergrudels entnommen. DNA-Analysen bestätigen laut dem Amt für Wald und Natur zudem Wölfe als Verursacher von Rissen in Oberiberg und Altendorf, wie es in einer Mitteilung am Mittwoch hiess.

Mit dem Abschuss seien vier der sechs Jungtiere des Chöpfenbergrudels entnommen worden, teilte das Schwyzer Amt für Wald und Natur mit. Die verfügte Quote sei damit erfüllt. Im Streifgebiet soll das Monitoring weitergeführt werden.
Bei zwei Rissereignissen im September wurden in Oberiberg drei Schafe und in Altendorf vier Ziegen getötet. DNA-Spuren bestätigten Wölfe als Verursacher.
In Altendorf wurde der Wolf M640 nachgewiesen. Er stammt aus dem letztjährigen Wurf des Chöpfenbergrudels, wie es hiess. Er halte sich weiterhin in dessen Streifgebiet auf und habe das Rudel nicht verlassen.
Noch offen ist das Rissereignis in Oberiberg: Das konnte laut Mitteilung keinem einzelnen Wolf zugeordnet werden. Weitere Proben zur Analyse seien eingesandt worden, hiess es weiter.
Toter Luchs in Höhle gefunden
Mitte Oktober wurde auf dem Gemeindegebiet von Innerthal auf rund 1450 Metern ein toter, ausgewachsener Luchs in einer Höhle gefunden.
Aufgrund der Spuren wird vermutet, dass das Tier abgestürzt ist und sich nicht mehr aus der Höhle befreien konnte.
Der Luchs wurde zur Untersuchung an das Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern übergeben.





