St. Galler Künstler mischt das Krienser Museum im Bellpark auf

Keystone-SDA Regional
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Kriens,

Der Schweizer Künstler Beni Bischof macht das Museum im Bellpark zu seinem Spielfeld. Für die bis am 28. Juni laufende Ausstellung «Mausi im Bellpark» wird er die Räumlichkeiten «grundlegend verändern», wie das Museum in einer Mitteilung ankündigte.

Der St. Galler Künstler Beni Bischof greift mit seinen Arbeiten in die Räume der über hundertjährigen Villa ein, die das Krienser Museum im Bellpark beherbergt. (Archivbild)
Der St. Galler Künstler Beni Bischof greift mit seinen Arbeiten in die Räume der über hundertjährigen Villa ein, die das Krienser Museum im Bellpark beherbergt. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Bischof nutze unter anderem Musik, Literatur, TV-Sendungen und Klatschhefte als Inspiration für seine «witzigen und bildstarken» Arbeiten, hiess es weiter. So setze er sich mit der Banalität des Alltags und der scheinbaren Lächerlichkeit menschlichen Tuns auseinander. Durch seine Eingriffe in die Räume des Museums, das in einer 1911 erbauten Villa beheimatet ist, soll ein «besonderes Erlebnis» entstehen. Einen Eingriff in die Räume zeigte der Künstler auf Instagram: mit einem Küchenmesser schneidet er ein Mauseloch in eine Wand.

Parallel zur neuen Ausstellung erscheint auch ein neues Buch von Bischof im Zürcher Verlag Edition Patrick Frey. Es heisst «Psychobuch 2» und ist 752 Seiten lang. Gemäss der Mitteilung soll es Bischofs «wuchernde multimediale Produktion» der letzten Jahre zusammenführen.

Bischof lebt in Widnau SG und wurde vom Kanton St. Gallen bereits mehrfach für sein Schaffen gefördert und ausgezeichnet. Er stellte auch international aus, etwa in Rotterdam und Peking.

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