Verleger Matthias Burki erhält Innerschweizer Kulturpreis 2026

Der Innerschweizer Kulturpreis 2026 geht an den Luzerner Verleger Matthias Burki. Mit dem Preis ehrt die Innerschweizer Kulturstiftung das langjährige Engagement von Burki für die Mundart- und die gesprochene Literatur.

Der 1972 geborene Burki wuchs im Kanton Nidwalden auf. Er studierte Ethnologie, leitete darauf das Luzerner «Kulturmagazin» und gründete 1998 den Verlag «Der gesunde Menschenversand». In diesem sind seither 250 Bücher, Hörbücher und Schallplatten erschienen.
Schon in seinem Studium beschäftigte sich Burki mit «Poetry Slam». Später förderte er mit «Spoken Word»-Veranstaltungen die gesprochene Literatur und die Mundartliteratur. Das Wirken von Burki für dieses Genre sei von gesamtschweizerischer Bedeutung, teilte die Staatskanzlei Luzern am Mittwoch mit. Er habe damit auch einem jungen Publikum den Zugang zur Literatur ermöglicht.
Der Innerschweizer Kulturstiftung gehören die sechs Zentralschweizer Kantone an. Ihr Preis ist mit 25'000 Franken dotiert und wird jährlich vergeben. Die diesjährige Übergabefeier findet am 19. September statt.






