Schwyz

Wolf reisst in Pfäffikon SZ ungenügend geschützte Schafe

Keystone-SDA Regional
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March-Höfe,

Mehrere Schafe sind am Donnerstag in Pfäffikon SZ mutmasslich von einem Wolf gerissen worden. Die Herde war nur mangelhaft vor einem Raubtierangriff geschützt.

Im Labor wird abgeklärt, ob das Tier, welches die Schafe gerissen hat, tatsächlich ein Wolf war. (Symbolbild)
Im Labor wird abgeklärt, ob das Tier, welches die Schafe gerissen hat, tatsächlich ein Wolf war. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/BERND WEISSBROD

Wie das kantonale Amt für Wald und Natur am Freitag mitteilte, fand die Wildhut am Donnerstagmorgen in der Blattenweid oberhalb von Pfäffikon neun tote Schafe vor. Ein weiteres Tier war schwer verletzt und musste getötet werden. Ferner wurden zum Zeitpunkt der Kontrolle acht Schafe vermisst.

Das Amt für Wald und Natur geht davon aus, dass ein Wolf die Schafe angegriffen habe. Darauf deuteten die Riss- und Verletzungsspuren, aber auch die Situation vor Ort, hin, hiess es in der Mitteilung.

Die Wildhut sicherte DNA-Spuren. Diese würden in einem Labor analysiert, hiess es in einer Mitteilung.

Ob der Tierhalter entschädigt wird, ist nach Angaben des Amts für Wald und Natur fraglich. Der zuständige Herdenschutzkoordinator habe festgestellt, dass die vorgeschriebenen Herdenschutzmassnahmen nicht vollständig erfüllt gewesen seien. Damit sei derzeit davon auszugehen, dass die Voraussetzungen für die Anerkennung der betroffenen Tiere als anrechenbares Rissereignis nicht erfüllt seien.

Im Kanton Schwyz lebt derzeit ein Wolfsrudel, und zwar im Wägital. Die Behörden haben am Donnerstag mitgeteilt, dass ein Teil der Jungwölfe zur Regulierung des Bestandes getötet werden sollen.

Kommentare

User #3291 (nicht angemeldet)

... und warum haben die Wölfe das getan? Weil man ihnen ständig die Jungtiere wegschiesst! Man fragt sich, warum die Wildhut nicht darauf hinweist, dass es falsch ist, ewig zu schiessen. Übrigens, die Schafe hatten längst nichts mehr zu fressen da, standen nur noch schutzsuchend unter den wenigen Schattenbäumen. Vernachlässigt, das zeugt nicht von liebevoll gehegten Nutzschafen. Und weiterhin die total falsche Zaunschutzfarbe! Das zeigt schon die Unwissenheit, offenbar sogar bei den "Fachexperten". Man kann nur noch den Kopf schütteln!

User #2253 (nicht angemeldet)

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