Hoch-Ybrig macht wegen Renovationen weniger Gewinn

Das Ferien- und Sportzentrum Hoch-Ybrig hat im Geschäftsjahr 2024/25 (per 31. Oktober) weniger Gewinn gemacht. Grund dafür waren hohe Renovationskosten. Die Wintersaison lief allerdings gut.

Der Betriebsertrag stieg um 10 Prozent auf 10,0 Millionen Franken, wie dem Geschäftsbericht vom Freitag zu entnehmen ist. Der Verkehrsertrag kletterte dabei um knapp 13 Prozent auf 8,6 Millionen Franken.
Dies lag vor allem am Wintergeschäft, das von «vielen Sonnentagen und Top-Pistenverhältnissen» geprägt war. Konkret beliefen sich die Verkehrserträge im Winter auf 8,2 Millionen Franken.
Die Sommersaison war laut dem Unternehmen allerdings durch «ungünstiges und wechselhaftes Wetter» belastet. Der Verkehrsertrag betrug dort lediglich 0,3 Millionen Franken.
Die übrigen Erträge, darunter Dienstleistungen, Beherbergungen und Vermietung von Liegenschaften, blieben stabil bei 1,4 Millionen Franken.
Der Personalaufwand stieg gleichzeitig um 11 Prozent auf 3,4 Millionen Franken, der übrige Betriebsaufwand kletterte sogar von 3,7 auf 6,6 Millionen Franken. Grund dafür waren «umfangreiche Renovationsarbeiten».
Nach Abschreibungen und Rückstellungen von 0,8 Millionen Franken resultierte ein Betriebsverlust (EBIT) von 0,9 Millionen Franken. Im Geschäftsjahr davor hatte es noch einen Betriebsgewinn von 1,2 Millionen Franken gegeben.
Unter dem Strich fiel der Gewinn auf 0,4 Millionen Franken nach 2,0 Millionen Franken im Vorjahr. Auf eine Dividende wird verzichtet.
Einen konkreten Ausblick auf das nun laufende Geschäftsjahr 2025/26 gibt das Ferien- und Sportzentrum wie üblich nicht.






