Nidwaldner Kantonalbank mit leicht tieferem Gewinn

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat im Jahr 2025 etwas weniger Gewinn erwirtschaftet, belässt die Dividende aber unverändert. Bei den Kundengeldern konnten die Innerschweizer zulegen.

Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis sank im vergangenen Jahr um 23,9 Prozent auf 34,9 Millionen Franken, wie die NKB am Donnerstag mitteilte. Als Gründe werden ein «anspruchsvolles Zinsumfeld und veränderte Refinanzierungsbedingungen» genannt. Unter dem Strich resultierte ein um 3,0 Prozent tieferer Reingewinn von 17,0 Millionen Franken.
Der Kanton Nidwalden erhält nun eine stabile Dividende von 10,4 Millionen Franken. Dazu kommt eine Abgeltung von 1,5 Millionen für die Staatsgarantie. Insgesamt fliessen dem Kanton damit gegenüber dem Vorjahr 0,1 Millionen Franken mehr zu. Die Dividende pro Partizipationsschein bleibt bei 65 Franken.
Das Geschäft entwickelte sich bei der Kantonalbank unterschiedlich. So sank der Nettoerfolg im Zinsengeschäft aufgrund der Leitzinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank um 11,9 Prozent auf 61,7 Millionen Franken.
Die Kundenausleihungen stiegen im vergangenen Jahr hingegen um 7,6 Prozent auf 5,55 Milliarden Franken. Der grösste Teil der Ausleihungen entfiel auf die Hypothekarforderungen, die um 6,2 Prozent stiegen.
Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+14 Prozent auf 15,0 Millionen Franken) profitierte die NKB von einem Ausbau des Anlagengeschäfts. So nahm das Depotvermögen um 14,1 Prozent auf 3,16 Milliarden Franken zu.
Die Umsetzung der Strategie 2022 bis 2026 verläuft laut dem Communiqué «weiterhin planmässig». So seien unter anderem fünf der insgesamt sieben Geschäftsstellen modernisiert worden.
Mit dem Amtsantritt des neuen CEOs Urs Pfluger im Sommer 2026 werde der Bankrat zudem eine neue Strategie erarbeiten. Der Fokus liege weiterhin auf persönlicher Beratung und modernen Dienstleistungen.






