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Zug Estates sieht hohe Nachfrage für Suurstoffi-Areal

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Zug Estates sieht sich bei seinen Projekten auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz ZG sowie Metalli in Zug auf Kurs. Das Immobilienunternehmen hat am Donnerstag über das erste Halbjahr 2026 informiert.

Zug Estates hat den Reingewinn ohne Neubewertungen und Sondereffekte im ersten Halbjahr 2026 gesteigert. (Archivbild)
Zug Estates hat den Reingewinn ohne Neubewertungen und Sondereffekte im ersten Halbjahr 2026 gesteigert. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Zug Estates steigerte den Reingewinn ohne Neubewertungen und Sondereffekte im ersten Halbjahr 2026 um 6,6 Prozent auf 21,2 Millionen Franken. Der Liegenschaftsertrag blieb mit 35,8 Millionen Franken nahezu auf dem Vorjahresniveau. Der operative Ertrag erhöhte sich um 0,9 Prozent auf 45,7 Millionen Franken.

Der Gewinn aus Neubewertungen sank auf 24,6 Millionen Franken von 50,1 Millionen Franken im Vorjahr. Der ausgewiesene Reingewinn fiel wegen des tieferen Neubewertungsgewinns um 33 Prozent auf 42,9 Millionen Franken.

Für 2026 erwartet Zug Estates neu einen leicht höheren Reingewinn ohne Neubewertungen und Sondereffekte (bisher: auf Vorjahresniveau), während der Liegenschaftsertrag weiterhin leicht unter dem Vorjahreswert liegen soll.

Gleichzeitig wird aber ein tieferer Liegenschaftenaufwand erwartet, womit die Ertragsreduktion kompensiert werden soll. Im Segment Hotel & Gastronomie sollen die Umsätze stabil bleiben.

CEO ist zuversichtlich

«Die Nachfrage nach zentralen Liegenschaften an attraktiven Standorten bleibt hoch», führte CEO Patrik Stillhart im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP aus. Dies habe zu Portfolioaufwertungen geführt.

Konkret handelt es sich um das Projekt der Gebäude S43 und S45 auf dem Suurstoffi-Areal mit Büro- und Schulungsflächen sowie Flächen für studentisches Wohnen. Der Bau schreite planmässig voran, so der CEO. Der Vorvermietungsstand betrage nun 70 Prozent für die Büro- und Schulungsflächen sowie 100 Prozent für das studentische Wohnen.

Beim geplanten Projekt «Lebensraum Metalli» in der Zuger Innenstadt sieht der Konzernchef ebenfalls einen wichtigen Fortschritt. Die Stimmberechtigten haben den Bebauungsplan im Juni mit 58 Prozent Ja-Stimmen genehmigt.

«Damit haben wir eine sehr hohe Legitimation», sagt Stillhart. Da bei einer zweiten öffentlichen Auflage des Bebauungsplans keine Beschwerden eingegangen sind, rechnet das Unternehmen mit einer Bewilligung durch den Kanton bis Ende Jahr. Geplant sind Aufstockungen, Ersatzbauten und ein Hochhaus.

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