Luzernerland

    Ebikon LU: Freiwillige begleiten Sterbende – vor allem in der Nacht

    Gemeinde Ebikon
    Gemeinde Ebikon

    Rontal,

    Ebikon LU und Kriens führen die Zusammenarbeit mit dem Verein «Begleitung Schwerkranker – Region Pilatus» weiter. Die Begleitung ist kostenlos.

    Ebikon LU
    Freiwillige Begleitpersonen schenken schwerkranken Menschen Zeit und entlasten deren Angehörige. - zVg

    Die Gemeinde Ebikon und die Stadt Kriens führen ihre Zusammenarbeit mit dem Verein «Begleitung Schwerkranker – Region Pilatus» nach der erfolgreichen Pilotphase weiter. Damit stärken sie die Unterstützung für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen.

    So individuell wie das Leben ist auch das Sterben. Der Verein «Begleitung Schwerkranker – Region Pilatus» ist für sterbende Menschen da, vor allem in der Nacht. Die freiwilligen Begleitpersonen schenken Zeit und entlasten Angehörige in dieser schwierigen Phase.

    Angebot bekannter machen

    «Mit der verstärkten Zusammenarbeit tragen wir dazu bei, dass diese Unterstützung gut bekannt ist und bei Bedarf genutzt werden kann», sagt Mark Pfyffer, Gemeinderat Gesellschaft & Soziales der Gemeinde Ebikon. Cla Büchi, Stadtrat und Sozialvorsteher der Stadt Kriens, ergänzt: «Zudem werden gute Rahmenbedingungen für Menschen geschaffen, die möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld bleiben möchten.» Die Gemeinde Ebikon und die Stadt Kriens unterstützen den Verein finanziell mit einem kleinen Beitrag.

    Zudem tragen sie mit entsprechenden Kommunikationsmassnahmen dazu bei, das Angebot bekannter zu machen und weitere Freiwillige zu gewinnen.

    Kostenlos für Betroffene und Angehörige

    Ebikon und Kriens haben je eine Vereinbarung mit dem Verein abgeschlossen. So können Einwohnerinnen und Einwohner beider Gemeinden bei schwerer Krankheit und am Lebensende auf qualifizierte freiwillige Begleitpersonen zählen. Die Begleitung ist für Betroffene und Angehörige kostenlos.

    Verein ist zuständig für die Organisation

    Die Luzerner Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker wurde 1997 gegründet und fusionierte 2022 mit Horw. Neben Luzern und Horw leisten die Freiwilligen seit Herbst 2025 auch Einsätze in Ebikon und Kriens. Der Verein vermittelt und koordiniert die Einsätze und begleitet die Freiwilligen fachlich.

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