Zuger Kantonsrat debattiert über neue Gesundheitsfinanzierung

Der Zuger Kantonsrat berät am Donnerstag über die Umsetzung der Gesundheitsreform Efas. Dabei geht es auch um die Frage, wie stark der Kanton die Bevölkerung ab 2028 bei den Krankenkassenprämien entlasten soll.

Der Bund ändert mit der Reform Efas die Finanzierung des Gesundheitswesens: Ab 2028 sollen Kantone und Krankenkassen ambulante und stationäre Leistungen einheitlich finanzieren.
Derzeit bezahlen die Kantone mindestens 55 Prozent der Kosten der stationären Leistungen. Ambulante Behandlungen bezahlen dagegen die Krankenkassen alleine. Mit der Reform beteiligen sich die Kantone künftig auch an diesen Kosten.
Für die Umsetzung muss der Kanton Zug seine Gesetze anpassen. Bis Ende 2027 übernimmt er 99 Prozent der stationären Spitalkosten. Diese Regelung läuft ab 2028 aus. Wie stark sich der Kanton künftig an der Entlastung der Bevölkerung von den Krankenkassenprämien beteiligen soll, darüber sind sich Regierung und Gesundheitskommission uneinig.





