Studie sieht Emmen in Effizienz-Spitzengruppe

Eine Studie zur Gemeindeeffizienz sieht Emmen in der Schweiz in der Spitzengruppe. In allen vier untersuchten Aufgabenbereichen erreicht die Gemeinde Bestnoten.

Wie die Gemeinde Emmen schreibt, zählt sie zu den effizientesten Gemeinden der Schweiz. Eine aktuelle Analyse zur finanziellen Effizienz von Gemeinden zeigt: In allen untersuchten Aufgabenbereichen gehört Emmen zur absoluten Spitzengruppe. Das Resultat bestätigt, dass die Gemeinde ihre Mittel besonders sorgfältig einsetzt – trotz oder gerade wegen einer seit Jahren angespannten Finanzlage.
Die Studie zur Gemeindeeffizienz vergleicht schweizweit, wie effizient Gemeinden ihre finanziellen Ressourcen einsetzen. Bewertet werden unter anderem die Bereiche Bildung, Verwaltung, Soziales sowie Kultur, Freizeit und Sport. Für Emmen fällt das Ergebnis besonders deutlich aus.
Die Gemeinde gehört zu den wenigen Gemeinden in der Schweiz, die in allen vier untersuchten Aufgabenbereichen Bestnoten erreichen. Damit zählt Emmen zu einer kleinen Gruppe von nur 17 Gemeinden, die insgesamt zur obersten Spitze gehören. Die Resultate zeigen: Emmen setzt seine Mittel effizient ein und erzielt mit vergleichsweise begrenzten finanziellen Ressourcen solide Leistungen in zentralen öffentlichen Aufgaben.
Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger zeigt sich über das Resultat erfreut – aber nicht überrascht: «Unsere Finanzlage ist seit Jahren angespannt. Gleichzeitig stehen wichtige Investitionen an, etwa in die Schulen. Darum achten wir sehr auf einen haushälterischen Umgang mit unseren Mitteln und priorisieren die Investitionsprojekte langfristig.»
Kein Ausgabenproblem, sondern begrenzte Einnahmen
Die Studienergebnisse liefern auch eine Bestätigung dafür, dass die Gemeinde Emmen kein strukturelles Ausgabenproblem hat, sondern vor allem begrenzte Einnahmen. Emmen investiert gezielt in zentrale Aufgaben wie Bildung, Infrastruktur oder öffentliche Dienstleistungen. Gleichzeitig liegt der Steuerertrag pro Einwohner deutlich unter jenem vieler wohlhabender Gemeinden, was den finanziellen Handlungsspielraum einschränkt.
Trotz der guten Effizienzwerte bleibt die finanzielle Situation für die Gemeinde denn auch eine Herausforderung. Um die Attraktivität des Standorts langfristig zu stärken, will Emmen weiterhin gezielt in zentrale Bereiche investieren, etwa in Bildung, Infrastruktur, Sport- und Freizeitanlagen, öffentliche Räume sowie in die Wirtschaftsförderung. Diese Schwerpunkte sind entsprechend im Legislaturprogramm 2026 bis 2029 verankert.
Ziel ist es, Emmen als Wohn-, Arbeits- und Lebensort weiterzuentwickeln und gleichzeitig die finanziellen Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen. «Wir wollen Emmen attraktiv und zukunftsfähig gestalten», bekräftigt Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger.
«Gerade weil unsere Mittel begrenzt sind, müssen wir Investitionen sorgfältig planen und klare Prioritäten setzen.» Dass Emmen dabei besonders effizient vorgeht, bestätigt nun auch die aktuelle Analyse. Die vollständigen Ergebnisse der Studie zur Gemeindeeffizienz können online eingesehen werden.






