«Keine 10-Mio.-Schweiz»: Das sagt Zuger SVP-Kantonsrat Werner

Thomas Werner
Thomas Werner

Region Zug,

Thomas Werner (SVP) spricht sich für ein Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative aus. Das System ist durch massiven Missbrauch überlastet, betont er im Gastbeitrag.

Mann Porträtfoto grau
Thomas Werner ist Zuger SVP-Kantonsrat. - zVg

Die humanitäre Tradition der Schweiz ist ein wertvolles Gut: Wer vor Krieg, Terror oder Folter flieht, verdient unseren Schutz. Doch unser Asylrecht ist kein Einwanderungsmodell für Wirtschaftsmigranten ohne Schutzgrund.

Genau hier liegt heute das Problem: Das System ist durch massiven Missbrauch überlastet. Tausende reisen ohne Papiere ein und bleiben oft jahrelang, selbst nach einem negativen Entscheid.

Die Leidtragenden dieser Blockade sind die Steuerzahler, die überforderten Gemeinden und Schulen – und allen voran die echten Flüchtlinge, deren Schutz durch den Glaubwürdigkeitsverlust des Systems gefährdet wird. Das ist auf Dauer unbezahlbar und ungerecht.

Wie stimmst du zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»?

Wir müssen endlich Ordnung schaffen. Wer keinen Asylgrund hat, muss das Land konsequent wieder verlassen. Um diesen Missständen wirksam zu begegnen, ist die Nachhaltigkeitsinitiative der richtige Weg.

Sie fordert einen griffigen Vollzug, die Nutzung von Transitzonen an den Grenzen und spürbaren Druck auf Herkunftsstaaten, die ihre Bürger nicht zurücknehmen.

Für ein faires, glaubwürdiges und bezahlbares Asylwesen gibt es am 14. Juni nur eine logische Antwort: Ein geschlossenes Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative!

Zum Autor

Thomas Werner (*1972) ist SVP-Kantonsrat im Kanton Zug.

Weiterlesen

Mann Porträtfoto grau
24 Interaktionen
Thomas Werner (SVP)

Mehr aus Zug

8 Interaktionen
SVP-Initiative
Grösster Geber
Amerika und Asien

Mehr aus Zentral

KKL Luzern
330 Interaktionen
In Luzern
Luzern Brand Feuer Feuerwehr
36 Interaktionen
19 Zimmer betroffen